Kreditkarte sicher im Urlaub nutzen

16. Dezember 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Bargeld in der Bank wechseln oder Traveller-Cheques besorgen, das war früher. Heute bezahlen Sie einfach und bequem mit Ihrem guten Namen - der Kredit- oder EC-Karte. Doch Vorsicht: Schnell wird das Plastikgeld zum Betrugsmittel. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorbeugen, sich schützen und im Ernstfall richtig reagieren.

Kreditkartenbetrug ist der Raubüberfall des 21. Jahrhunderts. Fast jede Woche gibt es Horrormeldungen über entwendete Kreditkartendaten, mit denen Kriminelle auf fremde Kasse einkaufen und so ihre Opfer in den Ruin treiben. Erst im Oktober 2011 hat die New Yorker Polizei einen organisierten Ring von Kreditkarten-Fälschern ausgehoben, bei dem 86 Personen verhaftet wurden und nach rund 25 weiteren noch aktiv gefahndet wird. Der Trick der Bande: Sie statteten Kellner, Verkäufer und Bankangestellte mit kleinen Geräten aus, die die Daten von Kreditkarten kopieren können. Dabei werden die Daten von arglosen Kunden kopiert und für Raubzüge verwendet.

So schützen Sie sich vor Kreditkartendieben

Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich in der realen- und in der Cyberwelt vor möglichen Kreditkartendieben schützen können. Am besten, Sie passen schon am Geldautomaten auf. Um dem Ausspionieren am Automaten zuvorzukommen, haben wir für Sie einige wichtige Tipps zusammengestellt:

  • Stellen Sie unbedingt sicher, dass die PIN-Eingabe von niemandem beobachtet werden kann. Decken Sie am besten die Eingabe-Hand mit der anderen ab. So verhindern Sie, dass illegal angebrachte Spionage-Kameras Ihre Eingabe aufzeichnen.
  • Sie können die Zeit, in der Sie auf die Geldausgabe waren, sinnvoll nutzen: Schauen Sie sich den Automaten genau an. Sehen Sie Unregelmäßigkeiten, Klebstoffreste, Risse im Kunststoff oder ist vielleicht eine Folie über die Tastatur gelegt? Wenn Sie Manipulationen bemerken, sollten Sie umgehend die Polizei und die Bank informieren und sofort Ihre eigene Karte sperren lassen, wenn Sie diese am Automaten benutzt haben.
  • An der Eingangstüre von Automaten-Räumen werden niemals PIN-Nummern abgefragt – auch nicht im Ausland. Verwenden Sie, wenn möglich, zum Öffnen der Türe eine andere Karte als zum Geldabheben. So machen Sie einen beliebten Betrug unmöglich: Die Diebe manipulieren gerne den Türöffner, da die Eingangstür seltener von Kameras überwacht wird als der Geldautomat selbst.
  • Wer geht im Ski-Urlaub nicht auch mal schick essen, in die Disco oder auf der Hütte einen Jägertee trinken? Bezahlt wird mit der Kreditkarte. Aber Achtung: Lassen Sie Ihre Karte nicht aus den Augen. Schnell ist mit der geeigneten Vorrichtung ein Duplikat der Karte erstellt. Damit kann der Betrüger mit einer gefälschten Unterschrift in aller Ruhe shoppen gehen. Sie sollten deswegen lieber gleich mit zum Kartenlesegerät gehen und nicht an Ihrem Tisch auf die Abrechnung warten.
  • Achten Sie im Restaurant auch darauf, dass Sie wirklich nur einen Zettel unterschreiben. Kartenbetrüger ergaunern Geld, indem sie Ihnen eine zweite Rechnung mit wesentlich höherem Betrag als Durchschlag unterschieben.
  • Auch wenn der Pulverschnee glitzert und Sie schnell wieder auf die Piste wollen:  Überprüfen Sie unbedingt den Betrag auf der Abrechnung. Haben Sie nämlich tatsächlich eine 350-Euro- anstatt 35-Euro-Rechnung unterschrieben, können Sie nur noch hoffen, dass der Ober sich unabsichtlich vertippt hat. Durch Ihre Unterschrift haben Sie den Betrag bestätigt, eine spätere Aufklärung zuhause wird schwer möglich sein.

Quelle: Kaspersky Lab

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