Cybergangster geben sich als Mediator aus

09. März 2012
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Cyber-Attacken finden unter immer ausgefalleneren Tarnungen statt. So haben die Experten von Symantec eine Welle von Mails abgefangen, die angeblich von dem amerikanischen Mediations- und Schlichtungsdienst Better Business Bureau (BBB) stammen.

In Wahrheit dienen die aufwändig personalisierten Schreiben aber nur als Transporteur für Malware. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Symantec Intelligence Report für Februar 2012.

Angebliche Beschwerde gegen das Unternehmen versucht Schadsoftware einzuschleusen

Bei den attackierten Unternehmen gehen E-Mails mit dem Absender BBB ein. Dabei setzen die Angreifer auf Social-Engineering-Methoden: Die Nachrichten sind exakt auf die jeweilige Firma angepasst, damit die Empfänger keinen Verdacht schöpfen. Die Absender geben vor, dass bei der BBB eine Beschwerde gegen das Unternehmen vorliegt. Weitere Einzelheiten verspricht ein angehängtes PDF-Dokument. Die Datei ist allerdings manipuliert und enthält eine versteckte ausführbare Datei oder einen Link auf eine mit Malware präparierte Website.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • Spam: Im Februar fiel die globale Spamrate um 1,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Januar 2012, und zwar auf 68,0 Prozent (1 von 1,47 E-Mails). Damit setzt sich der Trend fort, nach dem das weltweite Spam-Aufkommen seit Ende 2011 kontinuierlich zurückgeht.
  • Phishing: Die Phishing-Aktivitäten stiegen im Februar um 0,01 Prozent. Damit verbarg sich im Durchschnitt hinter einer von 358,1 Mails ein Phishing-Versuch. Das entspricht einer Quote von 0,28 Prozent.
  • Per E-Mail verbreitete Angriffe: Der weltweite Anteil an Viren, die per E-Mail verschickt wurden, belief sich auf eine von 274 Mails (0,37 Prozent) und stieg damit gegenüber Januar 2012 um 0,03 Prozentpunkte. Von der Malware, die per E-Mail versendet wurde, enthielten 27,4 Prozent Links auf bösartige Webseiten. Im Vergleich zum Januar sank die Quote damit um 1,6 Prozent.
  • Über Webseiten verbreitete Malware: Symantec Intelligence machte im Februar täglich durchschnittlich 2.305 Webseiten aus, die Malware oder andere unerwünschte Programme enthielten. Dazu gehört auch Spyware und Adware. Seit Januar 2012 ist der Anteil damit um 9,7 Prozent gestiegen.
  • Endpoint-Gefahren: Die am häufigsten geblockte Malware in diesem Monat war erneut der WS.Trojan.H. Er wurde mit heuristischen Verfahren erkannt. Dateien mit diesen Charakteristika stellen ein Sicherheitsrisiko für den Benutzer dar und werden deshalb geblockt, bevor sie auf den Rechner gelangen.

Quelle: Symantec Intelligence Report für Februar 2012

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