Horrorzahlen: Nur drei Prozent aller deutschen Unternehmen ausreichend vor Cyberangriffen geschützt

24. August 2017

Der TÜV prüft nicht nur Autos auf Ihre Fahrtüchtigkeit, sondern auch Unternehmen auf Ihre Sicherheitsstandards. Die Ergebnisse einer groß angelegten Untersuchung sind erschütternd: Wie n-TV und die Welt berichten, sind nur drei (!) Prozent aller deutschen Firmen angemessen für Cyberangriffe gerüstet.

GoldenEye, WannaCry, NotPetya und Locky sind nur vier der vielen berühmt-berüchtigten Trojaner, die in den vergangenen Monaten gezielt Firmen angegriffen und für Milliardenschäden gesorgt haben. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom entstand so allein in den vergangenen 12 Monaten nur in Deutschland ein Gesamtschaden in Höhe von 55 Milliarden Euro (!). Eine Wahnsinnszahl, mit der manche Staaten in Europa ihren Haushaltsetat für ein ganzes Jahr decken.

Umso unverständlicher ist es, dass sich eine überwältigende Mehrheit deutscher Firmen nicht ausreichend gegen diese extreme Gefahr schützt. Der TÜV hat sich diesem Thema angenommen und kommt zu verheerenden Erkenntnissen. Nur drei von 100 deutschen Unternehmen hat ausreichende Maßnahmen getroffen, um Trojanerangriffen standhalten zu können.

Wieso handeln so wenige Firmen?
Laut TÜV fehlt in fast allen Führungsetagen noch immer das Verständnis für die Gefahren die von Cyberkriminalität, dem Internet sowie der internen und externen Vernetzung mit Partnerfirmen ausgeht.

„Es ist viel zu viel Zeit vergangen, in der zu wenig passiert ist“, kritisiert Dirk Kretzschmar von der Computersparte des TÜV-Nord bei n-TV und in der 'Welt'. Während Hacker immer professioneller vorgehen, sind laut Kretzschmar eine Vielzahl deutscher Firmen nicht einmal mit dem Allernötigsten gewappnet.

Wie man Angriffen vorbeugt und welche Dienstleistungen oder Geschäftsbereiche besonders schützenswert sind, ist bei den meisten Konzerne kaum ein Thema. „Leider haben viele Unternehmen bis heute keine Antwort darauf“, so Kretzschmar.

Für die kommenden Monate malt der Computerexperte daher ein düsteres Bild. Insbesondere die unsichere Vernetzung von Unternehmen mit Dienstleistern oder Maschinenherstellern sei „ein riesiges Einfallstor für Cyberangriffe.“

Damit nicht auch Ihr Unternehmen in eine schwere Krise gerät, empfehle ich Ihnen, sich in Ihrer Firma aktiv an Schutzmaßnahmen zu beteiligen. Wenden Sie sich an die bei Ihnen zuständigen Personen, hinterfragen Sie die bisher getroffenen Maßnahmen und mahnen Sie bei Gesprächen mit der Führungsetage in Ihrem Haus unbedingt an, dass schnelles Handeln dringend erforderlich ist, denn eines ist sicher: Die Zahl und die Qualität der Hackerangriffe werden in den kommenden Monaten weiter massiv steigen

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