Keine Gefahren durch Trojaner am Geldautomaten

23. März 2009
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Mehrere Medien haben in teilweise sehr spekulativer Manier über einen geglückten Virenangriff auf einen russischen Geldautomaten berichtet. Dabei wurde jedoch der Anschein erweckt, dass ein solcher Angriff jederzeit auch deutsche Bankkunden erwischen könnte, doch das ist definitiv nicht der Fall.

Deshalb wollen wir Sie kurz darüber aufklären, wie ein solcher Angriff dennoch erfolgreich sein konnte und wie aufwendig eine erfolgreiche Attacke auf einen Geldautomaten ist:

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der russischen Polizei hat ein Mitarbeiter der betroffenen Bank geholfen, den Virus auf den Geldautomaten zu schmuggeln. Ohne diese Mithilfe wäre es nicht möglich gewesen, die zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, die auch bei deutschen Geldautomaten natürlich existieren.

Ohne einen Hauptschlüssel ist kein Zugriff auf einen Geldautomaten möglich und auch bei vorhandenem Hauptschlüssel zeichnen zahlreiche Sensoren sämtliche Zugriffe auf, um jegliche Nutzung lückenlos zu dokumentieren. Außerdem existieren außerhalb der Bank bzw. bei der beauftragten Entwicklerfirma keinerlei detaillierten Unterlagen, wie die zahllosen Schnittstellen genutzt werden. Dadurch ist ein großer technischer und finanzieller Aufwand notwendig, um einen Geldautomaten ohne Hilfe eines Insiders zu hacken.

Mittlerweile wurde außerdem bereits ein Update bereitgestellt, mit dem der Trojaner keine Chance mehr hat.

Fazit: Dieses Ereignis zeigt zwar, dass auch Geldautomaten nicht immun sind gegen Attacken, doch ohne einen Insider innerhalb der Bank ist es nahezu unmöglich, einen Geldautomaten zu manipulieren. Außerdem dürften die Chancen ausgezeichnet stehen, dass das betreffende Geldinstitut einen entstandenen Schaden problemlos ersetzen wird. Die Wahrscheinlichkeit, durch einen infizierten Geldautomaten betrogen zu werden, bewegt sich deshalb allenfalls im theoretischen Bereich.

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