Kostenloser Scanner von Kaspersky arbeitet mit bedenklichen Methoden

16. Juli 2012

Kaspersky bietet mit "Security Scan" einen kostenlosen Virenscanner an, mit dem Sie Ihren Rechner auf den Befall durch Viren, Würmer und Trojaner überprüfen können. Doch das Tool nutzt Methoden, die an Malware erinnern und zahlreiche Anwender verunsichern:

Um Sie über die Vor- und Nachteile des kostenlosen Security Scan zu informieren, haben wir das Tool auf einem unserer Testrechner installiert. Sowohl Avira AntiVir als auch Microsofts Sicherheits-Tool Safety Scanner hatten auf diesem Testsystem keinerlei Schad-Software gefunden.

Kaspersky Security Scan schlug jedoch Alarm - mehrere Sicherheits-Probleme sollen angeblich auf diesem Rechner existieren. Als wir auf "Details" klickten, um nähere Informationen zu den angeblichen Problemen zu erhalten, wurden wir stattdessen auf die Website von Kaspersky weitergeleitet.

Aber statt Details zur gefundenen Schad-Software wurden uns dort lediglich drei kostenpflichtige Virenscanner von Kaspersky präsentiert. Auffällig dabei: Die preisgünstigste Version wurde nicht angeboten - stattdessen ging es bei satten 59,95 Euro los. Es ist natürlich Kasperskys gutes Recht, für seine eigenen Virenscanner Werbung zu machen, wenn ein kostenloses Programm zur Verfügung gestellt wird. Mit dieser aggressiven Art der Werbung suggeriert der Entwickler jedoch, dass die gefundenen Sicherheitsprobleme nur mit einer der kostenpflichtigen Versionen beseitigt werden können, was nicht richtig ist.

Komplett verschwiegen werden die Details zu den gefundenen Sicherheitsproblemen nämlich nicht: Sie sind über eine separate Schaltfläche erreichbar. Doch dabei handelte es sich lediglich um Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer, von denen keine konkrete Gefahr ausgeht. So wurde etwa bemängelt, dass Cookies auf dem Rechner vorhanden waren, was jedoch kein gravierendes Sicherheitsmanko darstellt.

Im Vergleich zu anderen kostenlosen Virenscannern kann Kaspersky Security Scan keine Malware vom Rechner entfernen. Stattdessen werden Nutzer immer wieder im Kreis geführt: Sobald Schad-Software entdeckt wird, landet man erneut auf der Kaspersky-Website, auf der man eine der kommerziellen Versionen erwerben kann.

In seiner aktuellen Form ist Kaspersky Security Scan deshalb nicht empfehlenswert, sondern eher dazu geeignet, Nutzer zu verunsichern, anstatt das System wirklich zu schützen.

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