Mac-Bastion ist nicht mehr uneinnehmbar

04. Juni 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Ein Kommentar von Udo Schneider, "Solutions Architect EMEA" beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

Lange Zeit konnten Mac-Anwender sich sicher und ihren Windows-Verwandten überlegen fühlen. Doch diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Denn im Online-Untergrund ist alles nur eine Frage des Preises. Und Apple reagiert auf die neue Bedrohungslage mit veralteten Methoden.

Entwicklung von Schadsoftware für Apple-Anwender lohnt immer mehr

Die Rechnung ist einfach: Für die kriminelle Schattenwirtschaft im Internet zählt nur das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Je länger der Erfolg insbesondere der mobilen Geräte von Apple anhält, desto größer wird die Zahl der möglichen Opfer. Weil damit die Aussicht auf schnelle Profite steigt, lohnt sich die Entwicklung von Schadsoftware für Apple-Anwender immer mehr.

Jüngstes Beispiel, das die Aufmerksamkeit der Medien erlangt hat, ist Mac Defender. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Trojanisches Pferd, das eine gefälschte und folglich völlig nutzlose Antivirenlösung installiert, die eingeschüchterte Anwender abzockt und persönliche Daten wie Konto- und Kreditkartennummern stiehlt. Zwar hat Apple auf diese Bedrohung mit einem Sicherheitsupdate reagiert; dieses wurde jedoch innerhalb weniger Stunden mit einer neuen Variante der Schadsoftware umgangen. Damit hat das in der PC-Welt schon lange bekannte Katz-und-Maus-Spiel auch im Apple-Kosmos Einzug gehalten.

Leider sind Apple-Anwender und Apple selbst auf diese Situation nicht optimal vorbereitet. Während die Nutzer ihre Haltung zum Thema Sicherheit grundsätzlich überdenken sollten, reagiert der Hersteller mit Sicherheitsmechanismen, die gemessen an den Standards in der Windows-Welt als überholt einzustufen sind. Der von Apple favorisierte klassische Pattern-Ansatz, der die bekannten Signaturmuster von Schadsoftware in eine Datei packt, reicht schon längst nicht mehr aus. Einerseits ist der zeitliche Abstand zwischen dem Erkennen neuer Schadsoftware und ihrer Varianten sowie der Veröffentlichung der Pattern-Datei viel zu groß, als dass er mit der Ausstoßrate an neuer Schadsoftware mithalten könnte. Andererseits sind viele Anwender zu nachlässig und aktualisieren ihre Pattern-Dateien entweder zu selten oder viel zu spät.
Quelle: Trend Micro

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ Gratis Eilmeldungen "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner,
  • das zeichnet einen guten Viren-Scanner aus,
  • Gratis Eilmeldungen sobald ein neuer Virus auftaucht.
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner
  • Gratis Virus-Eilmeldungen
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"