Sicherheits-Tipp: Blenden Sie zur Sicherheit alle Datei-Endungen ein

23. April 2019

Erfahren Sie hier, wie Sie potentielle Computerviren an Hand von Datei-Endungen erkennen können

Windows ist ab Werk so eingestellt, dass es die Datei-Namenserweiterung – also die drei oder vier Buchstaben am Ende jedes Dateinamens – bei allen bekannten Datei-Arten ausblendet. Im Windows-Explorer wird dadurch zum Beispiel die Datei Urlaubsfoto.jpg als URLAUBSFOTO angezeigt oder die Datei Leihvertrag.pdf als LEIHVERTRAG. Windows weiß, mit welchem Programm es einen bekannten Dateityp zu öffnen hat, sodass Sie die Namenserweiterung nicht zu sehen brauchen.

Das Problem: Diese Grundeinstellung sorgt für eine Sicherheitslücke in Ihrem System. So kann sich zum Beispiel ein Virus in einer ausführbaren Programmdatei mit dem Namen Rechnung.pdf.exe verstecken. Weil die Dateiendung .exe ausgeblendet wird, erscheint die Datei als PDF-Dokument Rechnung.pdf.

Sobald Sie die vermeintlich harmlose Datei öffnen wollen, starten Sie aber stattdessen das Schadprogramm.

Das Redaktionsteam empfiehlt: Lassen Sie Windows deshalb besser alle Datei-Endungen anzeigen. Das geht so:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit der Tastenkombination.

2. In Windows 10 klicken Sie anschließend oben auf die Registerkarte ANSICHT und dann ganz rechts im Menüband auf OPTIONEN. In Windows 7 klicken Sie auf ORGANISIEREN und danach auf ORDNER- UND SUCHOPTIONEN. Daraufhin öffnet sich das Fenster ORDNEROPTIONEN.

3. Klicken Sie nun auf die Registerkarte ANSICHT, und entfernen Sie in der Liste per Mausklick das Häkchen vor dem Eintrag ERWEITERUNGEN BEI BEKANNTEN DATEITYPEN AUSBLENDEN.

4. Klicken Sie auf OK, um die Änderung abzuspeichern und das Fenster zu schließen.

Ab jetzt erkennen Sie sofort, wenn sich ein Schadprogramm mit manipulierter Erweiterung als harmlose Datei tarnen will.

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Bildquelle: www.computerwissen.de

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