Anstieg der Phishing-Versuche im Internet

16. September 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Von Januar bis Juni 2009 haben Phishing-Nachrichten im Bereich der weltweit verschickten Spam-Mails einen alarmierenden Anteil in Höhe von 7 Prozent erreicht.

Dies zeigt der aktuelle E-Threat-Report von BitDefender für das erste Halbjahr 2009. Dabei spekulieren die Angreifer vor allem auf die Unwissenheit und Naivität unter den Usern. Erwartungsgemäß handelte es sich bei den für Phishing empfänglichsten Staaten um die USA, Kanada und Großbritannien - drei englischsprachige Länder. Zu den bedeutendsten Quellen dieser Art Nachrichten gehört dagegen Russland. Der Grund dafür liegt in den nachlässigen Rechtsvorschriften im Bereich der Cyberkriminalität sowie in der aktuellen Arbeitslosenquote des Landes.

Die Ergebnisse der BitDefender-Studie zeigen, dass die meisten Web-2.0-Phishing-Versuche im ersten Halbjahr 2009 auf die Naivität der Benutzer spekulierten. Ein Beispiel ist der Betrug mit den sogenannten Twitter Porn Names: Der User wird beispielsweise aufgefordert, den Namen seines ersten Haustieres oder den Namen der ersten Straße, in der er gelebt hat, anzugeben. Die Antworten auf diese Fragen werden häufig für Sicherheitsfragen verwendet. Ein Cyberkrimineller, der über diese Antworten und den Benutzernamen einer Person verfügt, kann auf einfache Weise ein Passwort abfragen und so auf das Benutzerkonto des jeweiligen Opfers zugreifen, um darüber Spamnachrichten zu versenden, Zugang zu Transaktionen zu erhalten oder das Konto anderweitig zu missbrauchen. Für „gekidnappte“ Benutzerkonten wurde sogar schon Lösegeld gefordert.

Die Lieblingsziele der Phisher bleiben jedoch die gleichen. So kommen die durchschnittlich am häufigsten benutzen Identitäten aus dem Finanzsektor, vornehmlich Banken sowie Institutionen für elektronische Geldüberweisungen.

Top 3 der gefälschten Unternehmensidentitäten im ersten Halbjahr 2009:

  1. Bank of America
  2. Paypal
  3. Abbey

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