Cyberkriminelle missbrauchen Facebook zur Verbreitung schädlicher Links

29. November 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Wenn man sich auf die Suche nach denjenigen Ländern begibt, welche die meisten infizierten Web-Ressourcen beherbergen, wird man vermehrt auch in Deutschland fündig. Besonders Facebook missbrauchen Cyberkriminelle vermehrt, um schädliche Links zu platzieren.

Im dritten Quartal klickten die Nutzer am häufigsten von Facebook aus auf infizierte Seiten. Auf den Computern der Kaspersky Security Network-Anwender wurden im dritten Quartal täglich fast 100.000 Versuche registriert, bei denen Nutzer innerhalb Facebook quasi freiwillig auf infizierte Links klicken wollten.

Besonders Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen locken auf schädliche Links

Die Cyberkriminellen setzen mittlerweile eine Vielzahl von Social-Engineering-Tricks ein, um Anwender zu überlisten. Besonders beliebt waren hier von Juli bis September Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen, um neugierige Anwender in die Falle zu locken. Nach wie vor ziehen Themen rund um pikante Fotos von Hollywoodstars oder Gratisangebote für Smartphones wie das iPhone 5 am besten. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Cyberkriminelle weiterhin aktiv versuchen werden, das in sozialen Netzwerken aufgebaute Vertrauensverhältnis für ihre kriminellen Machenschaften zu missbrauchen.

Im dritten Quartal 2011 sorgte beispielsweise eine Hacking-Attacke in Südkorea für viel Aufsehen. Dabei wurden Daten von insgesamt 35 Millionen Nutzern des koreanischen sozialen Netzwerks CyWorld gestohlen. In Südkorea leben insgesamt 49 Millionen Menschen, so dass die Daten von Dreiviertel der Bevölkerung des Landes in die Hände von Cyberkriminellen gelangten. Welche Folgen könnte dieser Diebstahl haben? Zum einen natürlich Spamversand und Phishing-Attacken auf die Betroffenen. Cyberkriminelle könnten die gestohlenen Informationen zudem für Erpressungsversuche verwenden. Auch Sicherheitssysteme, die auf persönlichen Daten basieren, wie Banksysteme, sind bedroht. Zudem werden gestohlene persönliche Daten auch auf dem Schwarzmarkt gehandelt und dann beispielsweise bei Dokumentenfälschungen verwendet.

Quelle: Kaspersky Lab

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