Deutschland belegt den europäischen Spitzenplatz bei Malware-Aktivitäten

06. Mai 2012
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Cyberkriminelle stellen neue Weltrekorde auf und Deutschland spielt ganz oben mit – das ist das Ergebnis der 17. Auflage des Sicherheitsberichts Internet Security Threat Report von Symantec.

So explodierte die Zahl der Cyber-Angriffe auf 5,5 Milliarden weltweit, ein Anstieg um 81 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt entdeckte der Sicherheitsspezialist im vergangenen Jahr 403 Millionen Schadcodes. Deutschland steht bei böswilligen Cyberaktivitäten im Europavergleich auf dem ruhmlosen ersten Platz– noch vor Russland und Großbritannien.

Sprunghafter Anstieg bei Gefahren im Mobilbereich

2011 sind mobile Geräte wie Android Smartphones zum ersten Mal ernsthaft ins Visier der Cyberkriminellen geraten. Die Lage ist noch nicht vergleichbar mit der im PC-Bereich. So sieht Symantec bis dato rund 3600 neue Schadcode-Varianten für mobile Endgeräte. Die Zahl der Sicherheitslücken auf mobilen Plattformen hat sich mit einem Anstieg von 93 Prozent zum Vorjahr nahezu verdoppelt.

Der Trend zu gezielten Angriffen legte im vergangenen Jahr weiter zu. Ende 2011 verzeichnete Symantec 82 Attacken pro Tag. Die Täter setzen Social-Engineering-Techniken ein und passen ihre Schadprogramme so an ihr Ziel an. Diese Form des gezielten Angriffs hebt sich signifikant von den üblichen digitalen Übergriffen ab. Während in der Vergangenheit hauptsächlich der öffentliche Sektor im Visier war, haben die Akteure ihre Aktivität 2011 breiter gestreut. Sie nahmen verstärkt den Mittelstand ins Visier. So traf mehr als die Hälfte dieser Angriffe weltweit Unternehmen mit weniger als 2500 Mitarbeitern. 18 Prozent der betroffenen Organisationen beschäftigten sogar weniger als 250 Angestellte.

Pro Datendiebstahl wurden 2011 durchschnittlich 1,1 Millionen personenbezogener Daten entwendet. Hackerangriffe sind für den Großteil der Diebstähle verantwortlich – 2011 waren das insgesamt 187 Millionen Identitäten. Am häufigsten fielen die Daten aber durch Diebstahl oder Verlust mobiler Geräte wie Smartphones oder USB-Sticks in falsche Hände. Insgesamt gingen auf diesem Weg rund 18,5 Millionen Identitäten verloren. Werden diese Informationen auf mobilen Geräten weiter ohne wirkungsvollen Schutz abgelegt, wird die Zahl der Datenverluste weiter steigen.

Hier finden Sie mehr Infos zum Symantec Internet Security Threat Report

Quelle: Symantec

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