Große Werbegefahr im Advent: Auf diesen Internetseiten kann Ihr PC infiziert werden

22. Oktober 2018

So Schützen Sie sich durch diese 3 Sicherheitsschritte sicher vor ungewollter Werbung und möglichen Viren

Über Werbung auf einer Internetseite könnte Ihr PC unter Umständen mit Schadprogrammen infiziert werden. Die Gefahr besteht grundsätzlich auf jeder Internetseite mit Werbung sowie bei kostenlosen Programmen mit Werbeeinblendungen. Ob Spotify, Yahoo oder Youtube, auf all diesen Plattformen wurden bereits Trojaner durch Werbung verbreitet. Warten Sie nicht, bis Ihr PC mit einem Werbe-Trojaner verseucht ist!Wie Sie die Werbung wirklich blockieren und Programme mit Werbeeinblendung meiden, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

Die Sicherheitslücke: Betreiber von Internetseiten und werbefinanzierten Programmen blenden über Drittanbieter Werbung ein, ohne diese Einblendungen zuvor auf Sicherheit zu prüfen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit läuft das Geschäft auf Hochtouren. Sie sind daher über die Werbung einer potenziellen Schadprogrammgefahr ausgesetzt und gelangen womöglich auf Betrugsseiten mit Schadprogramm-Downloads. Ganz besonders gefährlich ist Flash-Werbung.

Die Gefahr durch Flash-Werbung auf Internetseiten

Ist Ihr Adobe Flash Player aktiviert, führt er als Werbung getarnte Schadprogramme sofort aus und Ihr PC wird infiziert, ohne dass Sie es merken. Für Schutzmaßnahmen ist es dann zu spät. Ich zeige Ihnen daher, wie Sie Ihren PC so absichern, dass die Schadprogramme wirkungslos abprallen.

Vorsicht: Selbst mit dem aktuellsten Adobe Flash Player sind Sie gefährdet!

Der Adobe Flash Player ist fester Bestandteil des Browsers Microsoft Edge von Windows 10 und auch bei Windows 7 fast immer auf mindestens einem Browser installiert. Gefährliche Flash-Werbung nutzt neue, noch nicht geschlossene Sicherheitslücken im Adobe Flash Player aus. Sie sind also auch dann nicht sicher, wenn Ihr Adobe Flash Player auf dem neuesten Stand ist.

Gehen Sie auf Nummer sicher: Schützen Sie sich durch diese 3 Sicherheitsschritte

Schutz 1 – Adblock Plus installieren: Installieren Sie bei Ihrem Browser die Erweiterung Adblock Plus. Die Erweiterung ist für alle führenden Browser verfügbar (Firefox, Google Chrome, Internet Explorer und Microsoft Edge).

Schutz 2 – Flash-Player deaktivieren: Öffnen Sie die AddOns-Übersicht Ihres Browsers und stellen Sie Shockwave Flash bzw. Adobe Flash ab. Vergessen Sie bei Windows 10 auch nicht die Adobe-Flash-Einstellung für Microsoft Edge: Das geht so:

Firefox: Geben Sie ins Adressfeld about:addons ein und klicken Sie links auf Plugins. Wählen Sie bei Shockwave Flash die Einstellung Nie aktivieren.

Google Chrome: Geben Sie chrome:plugins ins Adressfeld ein. Unter Adobe Flash Player klicken Sie auf Deaktivieren.

Internet Explorer: Klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol und wählen Sie Add-Ons verwalten. Selektieren Sie das Shockwave Flash Object und klicken Sie auf Deaktivieren.

Microsoft Edge: Öffnen Sie das Menü mit den drei Punkten. Wählen Sie Einstellungen. Klicken Sie unten auf der Seite auf Erweiterte Einstellungen anzeigen. Ziehen Sie den Schalter Adobe Flash Player verwenden nach links auf Aus.

Schutz 3 – Werbefinanzierte Programme deinstallieren: Zeigt eines Ihrer Programme Werbung an, sollten Sie es aus Sicherheitsgründen über die Systemsteuerung und Programme und Features (Windows 10) bzw. Programme und Funktionen (Windows 7) deinstallieren und stattdessen ein werbefreies Programm verwenden.

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