Internetsicherheit: "Deutsche Anwender machen guten Job"

28. April 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Schadsoftware wird immer komplexer und leistungsfähiger. In ähnlichem Maße, wie der Leistungsumfang von legaler Software wächst, ziehen auch Online-Kriminelle nach.

Im zweiten Halbjahr 2009 beobachtete Microsoft eine verstärkte Arbeitsteilung in der Schadsoftware-Industrie. Zudem zeigt der halbjährlich erscheinende Security Intelligence Report in seiner achten Auflage (SIRv8), dass die Kriminellen einen hohen Organisationsgrad erreicht haben und fast ausschließlich aus finanziellen Motiven agieren. Die wichtigste Erkenntnis für Nutzer ist eine altbekannte: Am besten geschützt sind Systeme, auf denen Software in neuesten Versionen installiert ist und Sicherheitsupdates automatisch direkt nach Erscheinen aufgespielt werden. Die Infektionsraten in Deutschland bleiben im internationalen Vergleich niedrig und sind zum dritten Mal in Folge gesunken.

Nur 0,22 Prozent der Computer in Deutschland wurden im zweiten Halbjahr 2009 von Schadsoftware befallen. Das ist deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt von 0,7 Prozent. Besonders unsicher sind Rechner in der Türkei: dort sind immerhin 2 Prozent infiziert. Die größte Bedrohung geht in Deutschland weiterhin von Trojanern aus. Trotz eines Rückgangs um 26 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr wurden in der zweiten Hälfte 2009 immer noch 373.861 Computer von Trojanern befallen. Gefolgt werden sie von Trojan-Downloadern und potenziell unerwünschter Software, deren Aufkommen sich mehr als verdoppelt hat. Signifikant um mehr als das Dreifache, wenn auch auf niedrigem Niveau, nahm die Zahl der Infektionen durch Exploits – also Software, die Sicherheitslücken in Anwendungen, Betriebssystemen oder Browsern ausnutzt – auf 33.116 zu. Auffällig bei Exploits: Nicht neueste Sicherheitslücken werden hier ausgenutzt, sondern ganz vorne liegen solche, für die schon vor dem Untersuchungszeitraum des SIRv8 Sicherheitsupdates vorlagen, die eine Infektion verhindert hätten. Zudem ist ein klarer Unterschied zwischen den Betriebssystem-Versionen zu erkennen. Für alle Infektionsraten gilt: Windows Vista SP2 und Windows 7 werden nicht einmal halb so oft von Schadsoftware befallen wie Systeme mit Windows XP.

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