Neuer Super-Virus Flame: Komplexe Bedrohung - aber nicht für Privatanwender

30. Mai 2012

Sicherheitsexperten bezeichnen den neu entdeckten Virus Flame als eine der "komplexesten Bedrohungen, die je entdeckt worden sind".

Die Vereinten Nationen vermuten hinter Flame eine so große Bedrohung, dass die einzelnen Mitgliedsländer informiert werden sollen mit genaueren Details  und Handlungsempfehlungen. Eine vergleichbare Warnung wurde bislang noch nicht ausgesprochen.

Dieses Bedrohungs-Szenario von bislang unbekanntem Ausmaß hat bei allen Schattenseiten jedoch bislang keine Auswirkungen für Privatanwender: Flame wurde nach bisherigem Kenntnisstand entwickelt, um staatliche Stellen auszuspionieren.

Der gefährliche Virus wird also nicht genutzt, um Daten für Online-Banking oder persönliche Passwörter zu ergaunern - Flame ist stattdessen mindestens eine Nummer größer. Es wird vermutet, dass hinter Flame dieselben Programmierer stecken, die auch Stuxnet entwickelt haben: Stuxnet bestimmte 2010 die IT-Schlagzeilen, weil dieser Virus Hunderte von Zentrifugen zerstört hat, die im Iran zur Gewinnung von Uran eingesetzt wurden.

Bislang gibt es noch keinen Virenscanner, der Flame erkennen kann. Bis zur Entdeckung dauerte es deshalb mehrere Jahren - Experten streiten sich momentan noch darüber, ob Flame seit zwei Jahren oder sogar seit bis zu acht Jahren im Netz kursiert. Dementsprechend komplex ist der Code, von dem die Sicherheitsspezialisten von Kaspersky annehmen, dass sie "zehn Jahre benötigen, um Flame komplett zu verstehen".

Kaspersky hat ermittelt, dass Flame auf rund tausend Rechnern weltweit vorhanden sein soll - diese Zahl ist zwar mit Vorsicht zu genießen, da sie auf Annahmen und Hochrechnungen basiert. Aber sie zeigt auch, dass Flame nach bisherigem Kenntnisstand keine Gefahr für Privatanwender ist, sondern eine Waffe im Cyberkrieg zwischen einzelnen Staaten ist.

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