Online-Backup-Angebote für Privatanwender auf dem Prüfstein

16. April 2013

Online-Backup-Angebote für Privatanwender auf dem Prüfstein – nur ein Angebot sichert die Größe heutiger PC-Festplatten zum Festpreis

Die Festplatten von Desktop-PCs und Notebooks werden Jahr für Jahr größer, aktuell sind 1.000 GB der Normalfall. Das hat seinen Grund, denn private Anwender brauchen viel Speicherplatz für ihre digitalen Fotos und Videos sowie die Musiksammlung.

Doch wie lassen sich die unersetzlichen Erinnerungen vor dem Verlust schützen? Die Sicherung auf der internen Festplatte verbietet sich von selbst, denn bei einem Festplattenschaden wären die Sicherungsdaten ebenfalls verloren und 50 Prozent aller Festplatten fallen innerhalb der ersten 5 Jahre nach dem Kauf aus.

Download: Backup-Anbieter-Vergleichstabelle als PDF
 
Ersatzweise wird auf externen USB-Festplatten oder Netzwerklaufwerken (NAS) gesichert, doch das birgt Sicherheitsrisiken, wie PC- und Datensicherheitsexperte Michael-Alexander Beisecker erläutert:
 
„Eine Datensicherung sollte niemals am selben Ort wie der PC gespeichert werden. Im Fall von Brand, Diebstahl, Überspannungsschäden, Verschlüsselungs-Trojanern und anderen Schadprogrammen sowie Wasserschäden ist ein lokales Backup häufig ebenso unbrauchbar wie die Daten auf der Festplatte.“

Ein Online-Backup erfüllt die Anforderung eines entfernten Speicherplatzes, wie ein Vergleichstest 6 ausgewählter, führender Anbieter auf dem deutschen Markt ergeben hat. Die Daten werden auf dem heimischen PC verschlüsselt und anschließend auf Hochsicherheits-Server übertragen und dort verschlüsselt abgespeichert. Dazu sagt Michael-Alexander Beisecker:

 „Alle getesteten Anbieter verschlüsseln die Daten mit wirksamen und verlässlichen Verschlüsselungsstandards wie AES 256. Der Schlüssel ist jedoch meistens im Zugriff des Anbieters. Das ist insbesondere dann bedenklich, wenn sich der Stammsitz des Unternehmens in den USA befindet, wo die Bürgerrechte durch den ‚Patriot Act‘ stark eingeschränkt sind. Die US-Regierung darf dort ohne richterliche Genehmigung auf private Bürgerdaten zugreifen, Unternehmen wie Internetprovider müssen ihre Daten offen darlegen. Vor Fremdzugriff sind die Daten in den USA also absolut nicht geschützt!“
 
Es sollte daher darauf geachtet werden, wo sich der Unternehmenssitz bzw. der Hauptsitz des Unternehmens befindet, wo die Server-Standorte sind und welche Angaben zum geltenden Recht in den Geschäfts- und Nutzungsbedingungen der Anbieter gemacht werden. Dazu sagt Michael-Alexander Beisecker:
 
„Um sicher zu gehen, dass die Privatsphäre geschützt bleibt, sollte ein Vertragspartner mit Firmensitz in Deutschland oder Europa gewählt werden, der die Backup-Daten ausschließlich auf europäischen Servern speichert. Nutzer sollten unbedingt darauf achten, dass die Server-Standorte vom Anbieter genannt werden.“
 
Ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium für einen Datensicherungsdienst ist der Service und Support. Michael-Alexander Beisecker, der auch Computer-Chefexperte beim Beratungsportal Experto.de ist, sagt dazu:
 
„Nahezu alle Anbieter haben ein gutes Support-Angebot, das gilt jedoch nur für die deutlich teureren Unternehmenstarife. Einige Anbieter bieten für Privatanwender nicht einmal eine telefonische Kaufberatung an. Im Pannenfall sollen sich die Kunden selbst über die Online-Handbücher helfen, Unterstützung von der Technik gibt es bei den meisten Anbietern nur per E-Mail oder Chat – bei einem ausgefallenen Rechner ist beides keine Lösung und bei fehlender Kunden-Hotline steht der Kunde ohne Unterstützung da und kommt nicht mehr an seine gesicherten Daten.“
 
Wer eine größere Datenmenge von ein paar Hundert Megabyte zu sichern hat, findet als Privatkunde zudem nur bei wenigen Anbietern ein brauchbares oder bezahlbares Angebot. Die Preisunterschiede sind immens, wie Michael-Alexander Beisecker vorrechnet:
 
„Es gibt unseriöse Lockangebote von Firmen, die zum Beispiel mit 25 GB Speicherplatz zu einem Jahresbeitrag von 39,99 € werben. Sehr schnell reicht der Platz nicht mehr aus und dann sollen plötzlich pro zusätzlichen 5 GB weitere 40 € bezahlt werden. Die Speichermenge von 1.000 GB einer heute üblichen PC-Festplatte würde dann bei diesem Anbieter online gespeichert über 7.800 € jährlich kosten. Pro Monat würden Kosten von 653 € anfallen. Der günstigste Anbieter Easy Online Backup verlangte dagegen moderate 19,95 € monatlich. Günstiger, aber trotzdem bei größerem Speicherbedarf unbefriedigend, sind Angebote mit einer festen Speichergrenze von zum Beispiel 250 GB.“
 
Unter den sechs getesteten Backup-Angeboten bot nur Easy Online Backup unbegrenzten Speicherplatz zum Festpreis – und das bei einer Vergleichstestmenge von 1.000 GB zum niedrigsten Preis. Dazu sind Privatsphäre und Datensicherheit bei hundertprozentig gewährleistet, da deutsches Recht gilt und der Nutzer den Verschlüsselungs-Schlüssel selbst verwaltet. Niemand sonst hat daher Zugriff auf die verschlüsselten Daten.
 
Weitere Vorteile gegenüber den Mitbewerbern sind die telefonische Kundenberatung und der Support im Bedarfsfall ohne Aufpreis. Der Support wird zudem über die gesamte Laufzeit gewährt und ist nicht auf eine bestimmte Zeit nach dem Kauf bzw. der Aktivierung beschränkt.
 
Das Sicherungsprogramm von Easy Online Backup ist sehr einfach zu bedienen, da hier eine bewusste Beschränkung auf die wesentlichen Grundfunktionen zur automatischen Sicherung einer lokalen Festplatte vorgenommen wurde. Im Vergleichstest wird daher für alle Anwender empfohlen, die einen hohen Anspruch an die Datensicherheit haben, und die alle Ihre Daten sichern möchten, ohne sich aus Kostengründen beschränken zu müssen.
 
Easy Online Backup bietet einen kostenlosen 30-Tage-Test an. Schon während der Testzeit stehen dem Anwender  ein unbegrenzter Speicherplatz und der vollständige Kunden-Support zur Verfügung. Es gibt also während der Testzeit keinerlei  Einschränkungen und so kann Easy Online Backup ohne Kostenrisiko praxisgerecht ausprobiert werden.

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