Sind Sie auch ab Juli ohne Internet? So finden Sie es heraus!

08. Juli 2012

Jahrelang hatte das FBI einen Schlag gegen Online-Kriminelle vorbereitet, der im November 2011 mit aller Härte ausgeführt wurde: Millionen PCs weltweit waren der kriminellen Organisation bereits zum Opfer gefallen und zu willenlosen Zombie-Rechnern umfunktioniert.

Die betroffenen Anwender merkten davon in nahezu allen Fällen nichts, denn die Betrüger gingen äußerst raffiniert vor: Sie manipulierten die DNS-Einträge auf dem PC, wodurch Browseranfragen umgeleitet und in Wirklichkeit ganz woanders landeten. Bei DNS handelt es sich um ein System, das aus leicht verständlichen und gut merkbaren Adressen wie computerwissen.de eine maschinenverständliche IP-Adresse wie 85.88.27.120 macht.

Durch diese Manipulation rief ein betroffener Anwender beispielsweise spiegel.de auf und konnte die Webseite ganz regulär nutzen – doch die eingeblendete Werbung stammte von den Servern der Betrüger. Auf diese Weise ergaunerten Sie Werbe-Einnahmen oder konnten auf diese Weise sogar weitere Schad-Software auf den Rechner runterladen.

Das FBI hatte sich nach seinem Schlag gegen die Cyber-Gangster entschieden, die DNS-Server der Kriminellen weiterlaufen zu lassen. Andernfalls wären Millionen von Anwendern von einem Tag auf den anderen ohne Internetzugang gewesen – denn wenn die DNS-Server nicht erreichbar sind, können keine Webseiten mehr aufgerufen werden.

Aber ab dem 9. Juli ist endgültig Schluss damit: Das FBI schaltet diese DNS-Server ab. Falls Ihr Rechner also mit der DNS-Changer getauften Schad-Software befallen ist, schauen Sie ab diesem Datum in die Röhre. Allerdings bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit der Deutschen Telekom einen einfach zu bedienenden Online-Service an.

Unter www.dns-ok.de können Sie überprüfen, ob Ihr PC von DNS-Changer befallen wurde. Falls dies der Fall sein sollte, erhalten Sie sofort  detaillierte Infos, wie Sie Ihren Rechner reinigen können.

Google informiert betroffene Anwender außerdem inzwischen mit einem Warnhinweis, dass  ihr Rechner infiziert ist. Allerdings weist der Suchmaschinen-Riese nicht explizit darauf hin, dass es sich um DNS-Changer handelt. Detaillierte Infos sind erst unter dem Link zu finden, der in dem Warnhinweis enthalten ist.  

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