Social Media-Botnetz rüstet auf

29. Dezember 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Das berüchtigte Social Media-Botnetz Koobface legt nach. Das Botnetz, das seit 2008 hinlänglich bekannt ist und unter anderem von den IT-Sicherheitsherstellern bekämpft wird, wehrt sich immer erfolgreicher gegen Abwehrmaßnahmen.

Im Bild sehen Sie einen Trend Micro Blog, wo Sie weitere Informationen über das Social Media-Botnetz Koobface finden.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Social Media-Botnetz Koobface

Grund ist eine neue im Web verteilte Infrastruktur - ein Server war 2011 zumindest zeitweise in Deutschland aktiv - mit der sich der Internetverkehr auf verschiedenste bösartige Seiten umleiten lässt. Jeder Klick eines ahnungslosen Opfers lässt bei den Online-Gangstern die Kasse klingeln.

Botnetz greift über soziale Netzwerke an

Die Anwender werden über Einträge in verschiedenen sozialen Netzwerken wie Twitter, Tumblr, FriendFeed3, FC24, livedoor5, So-net6 oder Facebook und der Google-Blogger-Site auf die Seiten der Koobface-Kunden gelockt. Selbstverständlich sind die Einträge gefälscht wie auch die Konten, von denen aus sie zusammen mit den eingebetteten Webadressen an die Anwender geschickt werden. Sowohl die Erzeugung der Konten als auch der Einträge erfolgt dabei voll automatisch.

Drei Maßnahmen für mehr Sicherheit:

  1. Um die Anwender besser zu schützen, sollten die Social-Media-Betreiber ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken, um die automatisierten Interaktionen zwischen den Befehls- und Kontrollservern der Koobface-Gang und den eigenen Plattformen zu unterbinden.
  2. Die Anwender selbst sollten höchste Vorsicht walten lassen und lieber zehnmal nachdenken, bevor sie auf eine Webadresse klicken. Außerdem sollten sie darüber nachdenken, die Einstellungen in ihrem Browser so zu ändern, dass nur vertrauenswürdigen Webseiten das Ausführen von eingebetteten JavaScripts zu erlauben. Denn die Koobface-Gangster nutzen JavaScript-Code, um zu messen, wie viele Anwender die von ihnen gefälschten Blogeinträge besuchen, und um auf bösartige Webseiten weiterzuleiten.
  3. Empfehlenswert ist ferner eine IT-Sicherheitslösung, die das Öffnen bösartiger Seiten unterbinden kann. Auch E-Mails mit bösartigen Webadressen, die von sozialen Netzwerken an die Anwender weitergeleitet werden, sollten als gefährlich erkannt und entfernt werden, noch bevor sie im Posteingang des Anwenders landen. Entsprechende IT-Sicherheitslösungen zeichnen sich durch die Nutzung so genannter Reputationsdienste aus, welche die Vertrauenswürdigkeit von Webadressen und E-Mail-Nachrichten bewerten und auch miteinander in Beziehung setzen können. Auch der vorsichtigste Anwender wird irgendwann einmal auf die fiesen Methoden der Online-Kriminellen hereinfallen und auf eine bösartige Webadresse klicken - auch dann muss die eigene Sicherheitssoftware Schutz bieten.

Weitere Informationen über das Social Media-Botnetz Koobface sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.

Quelle: Trend Micro

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ Gratis Eilmeldungen "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner,
  • das zeichnet einen guten Viren-Scanner aus,
  • Gratis Eilmeldungen sobald ein neuer Virus auftaucht.
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Gratis: Die besten Viren-Scanner im Test

+ "Viren Ticker" per E-Mail

  • Top-10 der Gratis-Viren-Scanner
  • Gratis Virus-Eilmeldungen
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"