Versagen der IT-Sicherheit ist größtes Geschäftsrisiko

13. September 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Mobiles Arbeiten, Soziale Medien, mehr Applikationen und die Vermischung privater und geschäftlicher Daten auf einem Gerät schaffen neue Angriffsflächen.

Weder Terrorismus, Naturkatastrophen noch konventionelle Straftaten bereiten ihnen so viel Unbehagen wie Angriffe auf die eigene IT. Das ist das Ergebnis der zum zweiten Mal durchgeführten Symantec-Studie 2011 State of Security Survey. Mehr als zwei Dritter der 100 befragten deutschen Unternehmen wurden in den vergangenen 12 Monaten Opfer einer Cyberattacke. Weltweit waren es 71 Prozent von 3300 befragten Unternehmen.

IT-Sicherheit steht oben auf der Agenda Deutscher Firmen

Zu den gängigsten Angriffsarten zählten bösartige Schadprogramme, Datendiebstahl durch Social Engineering und externe Attacken. 21 Prozent der befragten Firmen in Deutschland waren solchen Übergriffen sogar in regelmäßigen Abständen ausgesetzt. Den höchsten Anteil bei der Angriffsmethode bildeten dabei Schadprogramme (25 Prozent). Zu den häufigsten Konsequenzen zählten Ausfälle der IT, der Diebstahl der digitalen Identität von Mitarbeitern sowie von geistigem Eigentum.

Mit 99 Prozent entstanden nahezu allen Deutschen Unternehmen in der Vergangenheit finanzielle Schäden durch solche Cyberattacken, vor allem in den Bereichen Produktivität und Umsatz sowie durch den Verlust von Unternehmens-, Kunden- oder Mitarbeiterdaten. Bei rund 20 Prozent der Befragten ist in den vergangenen 12 Monaten ein Schaden von mindestens 69.580 Euro entstanden.

Aus globaler Sicht hat sich die Bedrohungslage leicht entschärft, auch wenn der prozentuale Anteil erfolgreich attackierter Firmen weitaus höher liegt als in Deutschland. Insgesamt wurden in den vergangenen zwölf Monaten 71 Prozent der insgesamt 3300 global befragten Unternehmen Opfer von Cyberangriffen. Im Vorjahr betrug dieser Anteil noch 75 Prozent. Auch global ist der Anteil von Unternehmen, die immer häufiger von Angriffen berichteten, von 29 Prozent in 2010 auf 21 Prozent in 2011 gefallen.

Als Reaktion auf die wachsende Bedrohung zeigt sich deutlich: Unternehmen arbeiten daran, ihren Sicherheitslevel zu erhöhen. Einerseits stellen sie vermehrt Personal ein, um vor allem Verbesserungen in den Bereichen Nachrichtensicherheit (44 Prozent), Management der Sicherheitssysteme (40 Prozent), Internetsicherheit (39 Prozent) sowie Mitarbeitertraining (38 Prozent) zu erreichen. Andererseits erhalten die IT-Abteilungen auch mehr Budget, welches ebenfalls in den Bereichen Internetsicherheit (38 Prozent), Personalschulungen (36 Prozent) und Verwaltung der Sicherheitssysteme (36 Prozent) eingesetzt wird.

Quelle: Symantec’s 2011 Security Survey

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