Wie Google hintenrum in Ihre Privatsphäre eindringt – und wie Sie sich davor schützen

26. April 2018
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Selbst wenn Sie Google überhaupt nicht benutzen, drängt der Konzern sich Ihnen auf: Über Bausteine, die er an Internetseiten liefert.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Wenn Sie eine Internetseite betrachten, erscheint diese als Einheit – tatsächlich aber bestehen vielen Seiten aus Dutzenden von Bausteinen. Und diese Bausteine sind nicht etwa fest vermauert, sondern werden bei jedem einzelnen Seitenaufruf nachgeladen. Viele davon stammen von Google.

Und indem Ihr Browser diese Bausteine nachlädt, verrät er, welche Seite Sie gerade besuchen. Auf diese Weise können Google und Konsorten in Erfahrung bringen, welche Seiten Sie besuchen. Ihre Privatsphäre können Sie vergessen.

Es sei denn, Sie blockieren diese Bausteine. Das Problem ist nur: Dann funktioniert das Internet nicht mehr. Oder zumindest die meisten Webseiten. Was also tun? Sie könnten zum Beispiel die ganzen Bausteine für die Seiten lokal auf Ihrer Festplatte speichern. Dann muss der Browser nicht immer Google fragen, wenn er einen davon braucht.

Genau das macht Decentraleyes. Das Add-on für Firefox speichert die gängigen Webseitenbausteine auf Ihrer Festplatte. Anfragen danach fängt es im Browser ab und setzt die Bausteine dafür aus Ihrem lokalen Vorrat ein.

Dadurch werden Webseiten schneller aufgebaut, es werden weniger Daten übertragen, und sollte Google mal nicht liefern können (Gott bewahre!), dann funktioniert die betreffende Seite trotzdem. Und was das Wichtigste ist: Sie haben eins der vielen Löcher in Ihrer Privatsphäre gestopft!

Decentraleyes installieren Sie in Firefox einfach per Mausklick. Das Programm ist fertig vorkonfiguriert und funktioniert ohne weitere Einstellungen.

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