Meiden Sie die Standard-VESA-Treiber

24. Februar 2010
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Für den Fall, dass Ubuntu Ihre Grafikkarte nicht von Haus aus unterstützt, aktiviert Ubuntu zunächst die Standard-VESA-Treiber. Das bringt allerdings diverse Einschränkungen mit sich.

So unterstützen die VESA-Treiber nur vergleichsweise wenige Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen. Um aktuelle 16:9-Displays in der optimalen, sprich nativen Auflösung betreiben zu können, fehlen dem VESA-Treiber schlicht die nötigen Auflösungsprofile. Auch bleiben viele Funktionen moderner Grafikkarten ungenutzt wie beispielsweise der Zweischirmbetrieb oder die 3D-Beschleunigung. Zu guter Letzt bremst der VESA-Treiber die Leistungsfähigkeit der Grafikchips bei der Darstellung von 2D-Inhalten erheblich aus, sodass sich nicht einmal Videos flüssig abspielen lassen. Viele Gründe also, die für die Wahl eines leistungsfähigeren Treibers sprechen.

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