Nettops: Wenig Leistung – viel Erfolg

15. September 2009
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Der Erfolg der Nettops spricht für sich: Viele Käufer verzichten bewusst auf Hardware-Leistung, wenn sie die Vorteile von billigeren und kompakteren Rechnern ernten. Dank Intels Atom Prozessor wurde der Nettop-Boom möglich. Dank seiner speziellen Architektur verbraucht er nur wenig Strom und auch die Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen. Große Lüfter und Kühlsysteme werden damit überflüssig. Der eigentliche Pate für die Nettops war der Mac Mini von Apple. Während Apple die Mac Mini Serie für einen Preis von mindestens 500 Euro verkauft, setzen die meisten Nettop-Anbieter auf einen Preis um die 300 Euro.

Der niedrige Preis wird mit Abstrichen bei der Leistung erkauft. In Standardsysteme wird meist ein einfacher Grafikchip, ein 1,6 Ghz Prozessor und eine 160 GByte Festplatte verbaut. Für viel mehr wäre in den kleinen Geräten auch gar kein Platz. Als Betriebssystem wird entweder auf das betagte Windows XP Home oder eine Linux-Distribution zurückgegriffen. Damit sind die Mini-Computer bestens gerüstet für einfache Bildbearbeitung, Textformatierung und das Surfen im Web.

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