openSUSE: Systemstörungen mit der Logdatei erkennen

08. Februar 2012
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Das moderne Linux-Distributionen hinsichtlich Installation und Konfiguration erheblich weniger Probleme bereiten, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war, steht außer Frage. In den meisten Fällen führt der grafische Installationsassistent von openSUSE inzwischen sicher ans Ziel und das Gros der angeschlossenen PC-Hardware funktioniert nach der Installation ohne weiteres Zutun.

Treten dennoch Schwierigkeiten auf, wie es bei brandaktuellen oder traditionell problematischen Hardware-Komponenten wie Web-Kameras oder der Installation von Linux auf Notebooks der Fall sein kann, gestaltet sich die Lösungsfindung zuweilen zeit- und nervenraubend. Mit dem richtigen Know-how und den passenden Tipps lässt sich aber nahezu jedes Hardware-Problem mit vertretbarem Aufwand lösen.

Logdatei-Analyse: So stellen Sie fest, wo es im System hakt

Will eine bestimmte Hardware-Komponente partout nicht mit Linux zusammenarbeiten, gilt es, das Problem zunächst einzugrenzen: Fehlt möglicherweise nur ein passender Treiber? Ist der Treiber veraltet, oder hat openSUSE das Gerät womöglich gar nicht erkannt? Antworten auf diese Fragen liefern die zahlreichen Logdateien, in die openSUSE die beim Start erkannten Hardware-Komponenten und geladenen Treiber einträgt und die im laufenden Betrieb auftretenden Störungen vermerkt.

Die Logdateien sind unter Linux klassischerweise im Verzeichnis /VAR/LOG angesiedelt. Um gezielt nach Störungen zu suchen, müssen Sie weder zusätzliche Tools noch sonstige Software installieren: openSUSE bringt die für die Fehleranalyse benötigen Werkzeuge von Haus aus mit.

Erste Anlaufstelle bei Problemen sind stets die Kernel-Meldungen, die Sie mit dem Textdateibetrachter LESS einsehen können: Öffnen Sie ein Konsolenfenster (START – FAVORITEN – TERMINAL) und geben Sie mit Administratorrechten den folgenden Befehl ein: DMESG | LESS <RETURN>.

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