So installieren Sie zusätzliche Software-Quellen

12. April 2016
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Programme werden in Linux aus dem Software-Center installiert. Aber was ist, wenn das gewünschte Programm dort nicht enthalten ist?

Linux / Deutsch / Open Source. Die allermeiste Software können Sie in Ubuntu aus dem Software-Center installieren. Ist das gewünschte Programm dort ausnahmsweise nicht enthalten, gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten: erstens PPA, zweitens deb und drittens irgendwas anderes.

1. PPA
Das ist die beste Möglichkeit. Ein PPA ist sozusagen ein Anbau ans Software-Center. Es stellt die gleichen komfortablen Funktionen zur Verfügung, sorgt dafür, dass alle Teile der Software miteinander harmonieren und spielt automatisch Aktualisierungen ein. Der Unterschied ist nur, dass ein PPA nicht von den offiziellen Betreuern der Ubuntu-Quellen gepflegt wird. PPAs gibt es unter anderem für Hibiscus oder den FFMulticonverter. Auch wenn Sie neuere Versionen bestimmter Programme haben möchten, als Ubuntu bereitstellt, können Sie auf PPAs zurückgreifen. Das gilt zum Beispiel für DarkTable, Scribus oder Inkscape. Ein PPA können Sie auf der Kommandozeile mit folgendem Befehl hinzufügen:
sudo add-apt-repository ppa:ADRESSE
Dabei ersetzen Sie ADRESSE durch die tatsächliche Adresse des PPAs.
Danach erscheint die Software des PPAs im Software-Center.

2. deb
deb-Dateien sind Installationsdateien für Debian Linux, daher der Name. Da Ubuntu auf Debian aufsetzt, kommt dieses Format auch hier zum Einsatz. deb-Dateien enthalten ebenfalls alle nötigen Module, damit eine Software funktioniert. Sie können meist mit dem Software-Center installiert werden. Automatische Updates sind damit aber nicht garantiert.

3. irgendwas anderes
Jenseits von PPA und deb beginnt der Wildwuchs. Da gibt es Programme, die Sie einfach herunterladen und ohne Installation starten können, wie zum Beispiel ShotCut. Es gibt Programme, die eigene Installationsskripte auf der Kommandozeile haben, wie zum Beispiel einige Druckertreiber von Brother. Und dergleichen mehr.

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