So überprüfen Sie Festplatten und Speicherkarten

02. Juni 2016
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Jedes Speichermedium geht irgendwann kaputt. Linux beugt dem Datenverlust durch regelmäßige Überprüfungen vor.

Linux / Deutsch / Open Source. Linux geht auf Nummer sicher. Bei jedem 30ten Start untersucht Linux die eingebauten Festplatten auf Fehler. Dabei werden alle Speichermedien erfasst, die beim Start automatisch eingebunden werden. Wechselmedien können Sie manuell überprüfen.

Neulich wollte ich zum Beispiel eine Speicherkarte überprüfen. Die Karte steckte in einem Kartenleser, der per USB an den PC angeschlossen war. Per Rechtsklick rief ich die Eigenschaften der Karte auf. In dem Fenster steht rechts unten der "Dateisystemtyp", in diesem Beispiel "MSDOS". Nun galt es herauszufinden: Welche interne Adresse hat die Speicherkarte?

Im Dateimanager wurde die Karte als /media/achim/66F4-D326 angezeigt. Die Überprüfung kann aber nur stattfinden, wenn die Karte nicht eingebunden ist, und dann gilt auch diese Adresse nicht.

Ich ließ mir also mit dem Befehl "df -h" die vorhandenen Speichermedien und den darauf noch verfügbaren Platz anzeigen. Ergebnis: Unter /dev/sdg1 war ein Speichermedium vorhanden, das unter /media/achim/66F4-D326 eingehängt war und die richtige Größe hatte. Ganz klar: Das war die richtige Speicherkarte. Bevor die Überprüfung beginnen konnte, musste das Medium ausgehängt werden. Das geht mit einem Klick im Dateimanager. Das Prüfprogramm konnte die Karte jetzt unter /dev/sdg1 ansprechen.

Ich startete die Prüfung der Speicherkarte auf der Kommandozeile mit diesem Befehl:
sudo fsck.fat /dev/sdg1 -t

Der Befehl hat folgende Bestandteile:

  • sudo führt den Befehl mit root-Rechten aus, ohne die der Zugriff nicht erlaubt ist.
  • fsck ist der eigentliche Prüfbefehl. Ohne Zusatz prüft er aber nur Linux-Speichermedien.
  • .fat sorgt dafür, dass der Dateisystemtyp MSDOS überprüft wird. Dass die Karte mit diesem System formatiert war, hatte ich ja schon ermittelt.
  • /dev/sdg1 ist die interne Adresse, über die Linux die Speicherkarte anspricht, auch das hatte ich vorher ermittelt, siehe oben.
  • Die Option t sorgt dafür, dass das Speichermedium auf "bad clusters" untersucht wird, also fehlerhafte Stellen auf der Oberfläche. Bei Linux-Dateisystemen ist dafür die Option -c zuständig.

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