Multimedia

Musik-Mängel bei Audio-CD-Wiedergabe per PC beheben

30. Mai 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Dass komprimierte MP3-Tracks nicht den besten Klang bieten, leuchtet ja ein. Aber warum klingen auch Audio-CDs bei der Wiedergabe am PC oft gar nicht so gut wie aus dem CD-Player? hier sind Ihre Antworten und Maßnahmen zur Klangverbesserung.

Jedes CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerk ist auch in der Lage, „klassische“ Musik-CDs wiederzugeben. Wer diese Möglichkeit jedoch nutzt, dem fällt in der Praxis jedoch auf, dass der Klang im Vergleich zum Abspielen auf einem speziellen CD- bzw. Audio-Player nicht das reine Audio-Vergnügen ist. Der Grund: Die Audio-CD-Fähigkeiten eines CD/DVD/Blu-ray-Laufwerks im PC können in keiner Weise mit einem „richtigen“ Stand-Alone-Player konkurrieren. Ein Grund hierfür ist die vergleichsweise minderwertige Elektronik eines PC-Laufwerks gegenüber echten Audiokomponenten. Während Standgeräte beispielsweise mit 256-fachem Oversampling und vielen anderen Tricks die digitale Musik optimieren, wird sie von CD-ROM-Laufwerken wirklich nur in der Geschwindigkeit 1x ausgelesen und gar nicht oder nur unzureichend nachbearbeitet. Diese Nachbearbeitungen spielen eine durchaus hörbare Rolle, schließlich arbeiten unsere Ohren traditionell analog und eben nicht digital. Um wenigstens das geringe Audio-Qualitätspotenzial voll auszunutzen, haben sich die folgenden Maßnahmen als sinnvoll erwiesen:

  • Nutzen Sie eine interne digitale Übertragung der Audiodaten vom PC-Laufwerk zum Audioadapter oder der Soundkarte. Das ist bei Windows Vista/7 automatisch so, bei „alten“ Windows-XP-Rechnern kommt es hingegen noch vor, dass ein internes Audiokabel verwendet wird. Um die zusätzliche Verschlechterung der Audioqualität durch diese Digital-Analog-Digitalwandlung zu unterbinden, rufen Sie die Systemsteuerung auf und setzen bei den Eigenschaften zu dem betreffenden Laufwerk ein Häkchen bei Digitale CD-Wiedergabe für den CD-Player aktivieren.
  • Wichtig für den Klang bei der Ausgabe auf Aktivboxen, beim Anschluss an eine HiFi-Anlage oder einen AV-Receiver ist die Benutzung eines unverstärkten Audio-Ausgangs am PC. Zum einen schleichen sich bei Benutzung des verstärkten Ausgangs „Speaker“ Verzerrungen ein, zum anderen sind die Verstärker-Bauteile alles andere als hochwertig, so dass sich das Rauschen erhöht und die Signalqualität insgesamt abnimmt. Die unverstärkten, analogen Ausgänge erkennen Sie an der Beschriftung „Line-Out“.
  • Wesentlich besser ist allerdings die Benutzung eines digitalen Ausgangs. Hier hat sich als Standard die SP/DIF-Schnittstelle (Sony-Philips/Digital Interface) mit dem optischen Signaltransport über Glasfaserkabel (TOS-Link) durchgesetzt, wobei die Namensgebung einfach eine Abkürzung der Entwicklerfirma Toshiba ist.

 

 

Bildbearbeitung & Digitalfotografie

Die besten Tipps per E-Mail

  • Photoshop-Tutorials
  • Digitalfotografie-Tipps
  • regelmäßig & kostenlos
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"