Adobe kämpft gegen verwackelte Filme

17. Juli 2009
Torsten Kieslich Von Torsten Kieslich, Bildbearbeitung ...

Verwackelte Filmaufnahmen sind ein Kennzeichen „typischer“ Hobbyfilme und machen so manches potentielle Meisterwerk zur Qual für die Zuschauer. 

Doh die Forschung bleibt auch hier nicht stehen und so tüfteln die Computerwissenschaftler der University of Wisconsin gemeinsam mit Adobe an einer Lösung zur Kameraführung a la Hollywood.

Geplant ist eine neue Technik, durch die wackeligen Aufnahmen der digitalen Hobbykameras nachträglich "geglättet" werden sollen. Genutzt werden dabei 3D-Rekonstruktionsmethoden und optischen Illusionen, die gemeinsam dafür sorgen sollen, dass der Zuschauer meint, ein ruhiges, stabiles Bild zu sehen.

Eine schlichte Konvertierung sei aufgrund der geringen Zahl von Bildinformationen nicht möglich, äußerte sich ein Adobe-Sprecher. Daher habe man versucht, nur die herausstechenden Teile einer Aufnahme zu stabilisieren. In einem aufwendigen Prozess wird der Weg des Objektivs in einzelnen Sequenzen rekonstruiert. Auf Basis dieser Daten werden dann die verwackelten Objekte gedreht und verändert, bis sie einem stabilen Pfad folgen. Die Einzelbilder werden dann vom Betrachter als ruckelfreie Aufnahme wahrgenommen. (tok)

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