Automatische Gesichtserkennung – pro & contra

01. April 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Heute ist nahezu jede Digitalkamera mit einer automatischen Gesichtserkennung ausgestattet. Die sorgt dafür, dass Personenfotos gut gelingen. Doch wie viele Automatiken hat auch die Gesichtserkennung so ihre Tücken. Überlegen Sie also gut, ob Sie die Funktion einschalten oder nicht.

Nahezu jede Kamera, die den Fokusabstand mithilfe des Bildsensors ermittelt, kann Gesichter automatisch erkennen und darauf scharf stellen. Mit Ausnahme einiger Systemkameras bieten heute fast alle Digitalkameras diese meist praktische Funktion. In der Regel funktioniert das auch perfekt: Sobald Sie den Auslöser halb durchdrücken, analysiert die Kameraelektronik das anvisierte Motiv. Hat sie ein Gesicht erkannt, wird dieses im Sucher markiert, meistens in einem Rahmen. Fokus und Belichtung stimmt die Kamera dann vollautomatisch auf den markierten Bildbereich ab, sie müssen nur noch auslösen.

Probleme kann diese Art der Gesichtserkennung bereiten, wenn sich gar kein Gesicht im Bildausschnitt befindet. Gut, wenn dann die Kamera die Gesichtserkennung automatisch ausschaltet. Viele Apparate erkennen aber dennoch ein „Gesicht“ und stellen darauf scharf. Das kann Ihre Aufnahme verderben. Und andere Kameras verweigern die Aufnahme, wenn sie kein Gesicht finden können. Schalten Sie daher die Gesichtserkennung wirklich nur ein, wenn Sie tatsächlich Personenfotos aufnehmen möchten.

Inzwischen können Kameras nicht nur ein Gesicht erkennen, sondern auch mehrere, etwa für Gruppenfotos. Prüfen Sie hier genau, ob Ihr Apparat tatsächlich nur Gesichter im Sucher markiert. Andernfalls kann es zu unerwünschten Ergebnissen kommen.

Neben der empfehlenswerten Gesichtserkennung bieten immer mehr Kameras auch eine Lächelerkennung. Es wird erst ausgelöst, wenn sich tatsächlich ein breit grinsendes Gesicht im Sucher zeigt. Auch diese Funktion ist mit Vorsicht zu genießen: Sie verhindert, dass Sie auch einmal ein Schnappschuss von einer wütenden oder erstaunten Person schießen. Und denken Sie daran: Die Gesichtserkennung versagt, wenn ein Hut tief nach unten gezogen ist und bei Profilaufnahmen. (mv)

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