Bessere Fotos mit größerem Sensor

13. Mai 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Lange Zeit galt die Megapixel-Zahl als Maß für die Bildqualität, die eine Digitalkamera zu liefern vermag. Inzwischen bestimmt aber ein ganz anderer Faktor die mögliche Bildqualität: Die Größe des Sensors. Allerdings spielen auch noch viele weiteren Faktoren eine Rolle.

Noch immer bewerben die Hersteller ihre Kameras an erster Stelle mit der schieren Zahl an Megapixeln, die der Sensor aufzuzeichnen vermag. Dabei sagt diese Megapixel-Zahl heute – anders als in den Anfangstagen der Digitalfotografie – kaum noch etwas über die erzielbare Bildqualität aus. Der Grund: Heutige Digitalkameras liefern eine weit höhere Sensorauflösung, als man eigentlich braucht.

Als Digitalkameras noch Sensoren mit 1,2, 2,3 oder 3 Megapixeln Auflösung hatten, sagte diese Zahl eine Menge über die maximale Bildqualität aus. Oder genauer gesagt: Über die Größe, mit der sich ein Bild ohne Qualitätseinbußen zu Papier bringen lässt. Über den Daumen gepeilt gilt: 6 Megapixel reichen völlig für eine Ausgabe im DIN-A4-Format. Auch größere Ausdrucke brauchen keine höhere Auflösung, wenn man den optimalen Betrachtungsabstand einhält.

Heutige Digitalkameras haben aber nicht 6, sondern 16 Megapixel Auflösung und mehr. Der wichtige Unterschied liegt dabei in der Sensorgröße. Während Kompaktkameras typischerweise einen Sensor in der Größe 1/2,7“ (5,4 x 4,0 Millimeter) aufweisen, beträgt das Maß bei einer DSLR mit APS-C-Sensor 22,2 x 14,8 Millimeter. Bei letzterem ist die Fläche rund 17 Mal größer als beim Sensor einer Kompaktkamera.

Auf dem Bildsensor jeweils eine Photodiode für die Aufzeichnung eines Bildpunktes zuständig. Bei kleinen Sensoren sind auch diese Photodioden entsprechend kleiner – und weniger empfindlich. Die absolute Lichtempfindlichkeit eines Sensors hat aber einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität. In der Praxis heißt das: Je kleiner ein Sensor ist und je höher seine Auflösung ist, desto stärker neigt er zu Bildrauschen.

Ein weiteres Problem kleiner Photodioden und Sensoren: Das Objektiv muss extrem hoch auflösen, um die heute üblichen Sensorauflösungen überhaupt ausschöpfen zu können. Gerade bei den Kompaktkameras ist das aber oft nicht der Fall – einige 16-Megapixel-Modelle liefern messtechnisch keine höhere Auflösung als vergleichbare 10-Megapixel-Kameras. (mv)

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