Das Dauerlicht

05. Oktober 2012

Die Gründe für die Verwendung von Dauerlicht sind vielfältig: Es gibt Menschen, die kein Blitzlicht vertragen können und durch die ständigen Blitze einer Blitzanlage Migräne oder Kopfschmerzen bekommen. Kleine Stillleben bewegen sich nicht und können mit wenig Dauerlicht beleuchtet werden, wenn Sie vom Stativ fotografieren. Der Vorteil von Dauerlicht ist, dass Sie sofort den Lichteinfall und die Lichtwirkung beurteilen können ohne vorher eine Aufnahme zu machen, die Sie erst am Display oder PC beurteilen müssen. Ein weiterer Grund für die Verwendung vorhandener Lampen: Sie fotografieren nur selten Motive, die Studiolicht benötigen und scheuen daher größere Investitionen für Blitzanlagen. Denn im Grunde können Sie als Dauerlicht jede vorhandene Lichtquelle verwenden, um eine Szenerie zu beleuchten. Selbst zwei oder drei Schreibtischlampen mit Halogenlicht können ausreichen, um bestimmte Motive auszuleuchten.

Die Leuchten

Fotoleuchten gibt es in allen möglichen Leistungsstufen und Farbtemperaturen zu kaufen und sie sind eine Alternative zu Systemblitzen oder Studioblitzanlagen.

Gerade die gezielte Auswahl der Farbtemperatur durch verschiedene Lampen bei den Fotoleuchten ist vorteilhaft. Außerdem erzeugen sie Dauerlicht, über das sich die Lichtwirkung kontinuierlich steuern lässt. Nachteilig sind die relativ geringe Lichtleistung bezogen auf die Leistungsaufnahme, der hohe Energieverbrauch und die abgestrahlte Hitze. Manche Geräte werden so heiß, dass ein Berühren des Lampenkörpers schwere Verbrennungen verursachen kann. Hier ist also Vorsicht geboten.

Mit Fotoleuchten bauen Sie Lichtsituationen genau so auf, wie wenn Sie entfesselte Systemoder Studioblitze benutzen. Licht von der Seite wird von der Lichtund Schattenwirkung her immer Licht von der Seite sein, egal ob nun geblitzt oder gestrahlt.

Quecksilberdampflampen erzeugen ein Licht, das bei hoher Lichtleistung relativ wenig Abwärme produziert. Die großen Aluminiumreflektoren werden daher nur handwarm.

Aufgrund der guten Wärmeabstrahlung der Alureflektoren können diese Lampen mit Folien versehen werden, die sich vor den Reflektor spannen lassen. Die Folien stammen aus der Bühnenlichttechnik und sind in vielen Farbvarianten erhältlich. Mit ihrer Hilfe können Sie nahezu beliebige Farbstimmungen erzeugen, indem Sie zum Beispiel weiße Hintergründe farbig anstrahlen. Einige Hersteller von Studioblitzanlagen bieten auch Halogenbrenner an, die in Kombination mit hitzefesten Softboxen kaum von einem Studioblitz zu unterscheiden sind. Mit bis zu 1250 Watt bieten sie ausreichend Licht, und die Farbtemperatur von etwa 3000 Kelvin lässt sich über einen Weißabgleich auf eine Graukarte gut kompensieren.

Dauerlicht für jedes Budget

 Vor allem in der Porträtund Aktfotografie ist die Lichtführung, also der Umgang mit dem „Lichtpinsel“, ein grundlegendes Gestaltungsmittel für ästhetische Fotos. Viele Amateurfotografen scheuen sich jedoch vor der Umsetzung ihrer Ideen, weil sie der Ansicht sind, dass dazu eine Profiausrüstung notwendig ist. Die Vorteile einer hochwertigen Studioblitzanlage lassen sich nicht verleugnen, aber wer hat schon zu Beginn seiner Laufbahn als Amateurfotograf das notwendige Kleingeld für die doch nicht ganz unbedeutende Anschaffung einer Blitzanlage oder die entsprechenden Räumlichkeiten? 

Eine preiswerte, für jeden erschwingliche Alternative bieten herkömmliche Halogenstrahler aus dem Baumarkt. Diese sind in unterschiedlichsten Ausführungen mit Leistungen zwischen 150 und 2000 Watt erhältlich und lassen sich hervorragend für die ersten Versuche in der Porträtoder Aktfotografie einsetzen. Um ansprechende Ergebnisse zu erzielen, ist es also nicht zwingend notwendig eine teure Studioblitzanlage anzuschaffen.

Bei der Auswahl möglicher Lichtquellen können Sie durchaus kreativ sein und in ihrem Lichterund Lampenfundus nach Leuchtmitteln suchen, die noch auf dem Dachboden oder im Keller liegen. Sie sollten lediglich darauf achten, dass Sie keine Lampen mit zu unterschiedlichen Farbtemperaturen mischen, da dieses Licht dann durch den Weißabgleich kaum noch vernünftig zu kompensieren ist. Eine Tageslichtbirne mit 150 Watt in einer Schreibtischlampe eingeschraubt reicht durchaus aus, um für einige Porträts das Modell ausreichend auszuleuchten. Wenn Sie zusätzlich eine normale Glühlampe einsetzen, haben Sie zwar mehr Licht, aber dafür einen sehr unschönen Gelbstich im Bild. In so einem Fall sollten Sie lieber einen Reflektor einsetzen, um zusätzliches Licht in die Schattenpartien zu bekommen.

Manche Baustrahler lassen sich mit unterschiedlichen Leuchtmitteln versehen, teilweise können Sie sogar Energiesparlampen verwenden. Der Vorteil dieser Leuchtmittel ist weniger abgestrahlte Hitze und ein deutlich kälteres Licht.

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