Der Weißabgleich - die richtige Fotofarbe bei jedem Licht

20. März 2012

Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort einzustellen. In der analogen Fotografie gleicht man Lichtfarben, die nicht im Bereich des neutralen Tageslichts oder Blitzlichts liegen, mit Vorsatzfiltern am Objektiv aus. Dem selben Ziel folgend funktioniert der Weißabgleich bei der digitalen Kamera, nur ist er weitaus weniger umständlich.

Beim Weißabgleich werden die durch das Licht entstehenden Farbstiche durch Verschiebung der roten, blauen und grünen Farbkanäle zum Weiß hin ausgeglichen - daher auch der Name Weißabgleich. Das Ergebnis sollte dann das Motiv möglicht farbgetreu und farbneutral darstellen, so wie Sie es auch mit Ihren Augen sehen.

Das menschliche Auge verfügt über die Möglichkeit der chromatischen Adaption. So bezeichnet man den automatischen Weißabgleich des menschlichen Auges. Dabei handelt es sich um einen speziellen Adaptionsprozess, der durch die Ausstattung der Netzhaut mit verschiedenen Typen von lichtempfindlichen Zellen ermöglicht wird. Durch diese Fähigkeit des Auges nimmt der Mensch einen Wechsel der Farbtemperatur des Umgebungslichtes subjektiv kaum wahr.

So wird ein weißes Blatt Papier sowohl unter Kunst- als auch unter Tageslicht immer als gleich weiß angesehen. Die digitale Kamera kann das nicht automatisch, hier greifen Sie mit dem Weißabgleich ein.

Die Möglichkeiten des Weißabgleichs gehören inzwischen zum Standard jeder guten Digitalkamera. Manchmal versteckt sich ein Weißabgleich auch in dem Motivprogramm, das den Weißabgleich für die jeweilige Aufnahmesituation, zum Beispiel den Sonnenuntergang, selbst wählt. Die meisten Kameras verfügen über einen automatischen Weißabgleich, der versucht, das Motiv farblich neutral darzustellen.

Einfachere Modelle unterscheiden, wie bereits die Programmautomatik älterer analoger Kompaktkameras, zwischen automatischem Weißabgleich, Tageslicht, Kunstlicht, sonnig und wolkig. Bei etwas teureren Modellen wird noch zwischen Halogen-, Blitz- und Glühlampenlicht unterschieden.

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