Es gibt sie wirklich: Leica S2 kommt in den Handel

18. August 2009
Torsten Kieslich Von Torsten Kieslich, Bildbearbeitung ...

Die Leica S2, wurde auf der photokina 2008 vorgestellt und soll, so der Hersteller, eines der ultimativen Fotogeräte überhaupt sein. Ob das so ist, davon werden sich die Kunden in Deutschland nun ab Ende September überzeugen kommen, denn dann soll die neue digitale Spiegelreflexkamera des Traditionsherstellers endlich in den Handel kommen.

Die Kamera setzt auf einen Bildsensor im eigens geschaffenen S-Format von 30 mal 45 Millimetern im Seitenverhältnis von 2 zu 3 mit satten 37,5 Megapixeln Auflösung. Der Bildsensor der S2 wurde eigens für dieses Kameramodell von Kodak entwickelt. Er nutzt gegenüber dem Kleinbildformat eine fast 60% größere Fläche. Auf einen die Schärfe vermindernden Tiefpassfilter wurde bewusst verzichtet, stattdessen soll etwaiges Moiré von der internen Signalverarbeitung gezielt erkannt und entfernt werden. Die Empfindlichkeit des Sensors reicht bis zu ISO 1250.

Leica gibt an, dass mit der S2 Bildfolgen mit bis zu 1,5 Bildern pro Sekunde möglich sind. Die Bilddaten können, dank der zwei eingebauten Steckplätze, sowohl auf CompactFlash- und SD-Karten geschrieben werden. Ein paralleles Speichern von Rohdaten im Adobe DNG-Format auf CompactFlash und JPEG auf der SD-Karte ist möglich.

Zum Lieferumfang der Leica S2 gehört auch die Workflowsoftware Adobe Lightroom. Über die ebenfalls mitgelieferte Leica Image Shuttle-Software können sämtliche Funktionen der S2 vom PC aus gesteuert werden. Bilddateien werden direkt auf die Festplatte geschrieben und lassen sich sofort weiter verarbeiten.

Zum Start der S-Serie wird es in diesem Jahr zunächst vier Objektive mit den Brennweiten 70 mm, 180 mm, 120 mm und 35 mm geben. Für den Vergleich mit entsprechenden Kleinbild-Objektiven sind die Brennweiten mit dem Faktor 0,8 zu multiplizieren.

Die S2 ist mit einem neu konstruierten Metall-Lamellen-Schlitzverschluss ausgestattet, der als kürzeste Verschlusszeit 1/4000 Sekunde und als Blitzsynchronzeit 1/125 Sekunde beherrscht. Die wichtigsten Brennweiten werden aber optional in einer Variante mit einem eigens entwickelten Zentralverschluss angeboten, den der Fotograf über den Hauptschalter der Kamera aktivieren kann.

Die Leica S2 wird ab Ende September zu einem Preis von 18.600 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Ein Multifunktionshandgriff S wird ab Anfang 2010 für 990 Euro erhältlich sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.s.leica-camera.com (tok)

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