Für jedes Motiv das passende Bildformat

01. November 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Früher standen dem Fotografen nur zwei Formate zur Verfügung: Hoch- oder Querformat. Heutige Kameras bieten zudem eine Vielzahl an Seitenverhältnisse, etwa 3:2, 4:3 oder 16:9, manche sogar ein quadratisches 1:1. Da stellt sich natürlich die Frage: Wann sollte man welches Format verwenden?

Die meisten Aufnahmen entstehen heute im Querformat. Aus einem praktischen Grund: Nur so lässt sich die Anzeigefläche eines Bildschirms komplett nutzen. Für viele Motive ist das Querformat auch gut geeignet, besonders für Landschaftsaufnahmen. Querformatige Bilder wirken ruhig aber nicht statisch.

Ganz anders das Hochformat. Es wirkt dynamischer, lässt Bäume oder Häuser in den Himmel wachsen. Auch Portraits werden gerne im Hochformat aufgenommen, weil eine Person ein querformatiges Bild nicht gut ausfüllen kann. Allerdings hat das Hochformat einen Nachteil – auf den meisten Anzeigegeräten lässt es sich nur mit schwarzen Balken an den Seiten wiedergeben.

Diese Anzeigegeräte sind auch der Grund, dass es so viele verschiedene Seitenverhältnisse gibt. Das 4:3-Format nutzen beispielsweise jahrzehntelang TV-Geräte, aus dieser Tradition heraus ging es auch in die Digitalfotografie über. Das klassische Kleinbildformat weist dagegen ein Seitenverhältnis von 3:2 auf, DSLR-Kameras haben es übernommen.

Bei der Bildgestaltung gilt: Formate mit einem großen Unterschied zwischen der kürzeren und langen Seite wirken dynamischer, je mehr sich die Seitenlängen an einander angleichen, desto ruhiger wird das Bild.

Doch soll man wirklich für jede Aufnahme das geeignete Seitenverhältnis wählen? Sicher nicht. Die vielen Einstellmöglichkeiten heutiger Digitalkameras dienen vor allem dazu, das Seitenverhältnis von Querformat-Bildern perfekt an das Ausgabeberät anzupassen – nur deshalb gibt es die 16:9-Option. Sie sollten sie jedoch nur wählen, wenn Sie Ihre Bilder ausschließlich auf einem 16:9-Bildschirm betrachten. Wenn Sie Ihre Bilder dagegen auch ausdrucken möchten, machen Sie es so: Belassen Sie es beim Original-Seitenverhältnis Ihrer Kamera und schneiden Sie Ihre Fotos später am PC auf das gewünschte Format zu. Und nehmen Sie im Zweifelsfall Ihr Motiv zweimal auf: Einmal quer und ein zweites Mal im Hochformat. (mv)

Top-Bildbearbeitungstipps - regelmäßig in Ihr Postfach!

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Bildbearbeitung & Digitalfotografie

Die besten Tipps per E-Mail

  • Photoshop-Tutorials
  • Digitalfotografie-Tipps
  • regelmäßig & kostenlos
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"