Guter Stand ist wichtig

21. August 2009
Torsten Kieslich Von Torsten Kieslich, Bildbearbeitung ...

Für viele Fotografen ist es das Stiefkind der Ausrüstung – das Stativ. Dabei sind Stative gerade für Landschafts-, Panorama- oder HDR-Fotografen ein wichtiges Arbeitsmittel.

Stative gibt es in einer ganzen Reihe von Geschmacksrichtungen. Da gibt es einmal die Systemstative, die beliebig erweiter- und ausbaubar sind, aber auch entsprechend teuer sind. Dann gibt es Einbeinstative, die dem (Sport-)Fotografen unterwegs Halt geben und von unbedarften Gemütern gern auch mit einem Nordic-Walking-Stock verwechselt werden dürfen. Die Palette wird abgerundet durch die große Menge der Dreibein-Stative, die es in unterschiedlichen Höhen und Materialien gibt. Und, nicht zu vergessen, die kürzlich aufgekommenen Vierbein-Stative.

Bei der Auswahl des Statives sollten Sie unterschiedliche Aspekte beachten. Da ist zum einen die Frage, wozu Sie das Stativ eigentlich einsetzen möchten. Davon hängt unter anderem ab, ob Gewicht für Sie ein wichtiger Punkt ist. Dann kommt natürlich auch unweigerlich die Frage nach dem Preis – nicht immer ist ein besonders teures Stativ auch die beste Wahl. Wichtiger als der Markenname ist, dass das Stativ für Ihre Zwecke gut geeignet ist. Entsprechend kann sich natürlich auch ein billiges Stativ als teuer entpuppen.

Um das für Sie beste Stativ zu finden, sollten Sie zunächst das Kameragewicht berücksichtigen. Für eine Kompaktkamera reicht hier ein relativ schlichtes Stativ, da ja nur ein relativ geringes Gewicht getragen werden muss. Bei Spiegelreflexkameras sieht die Sache schon etwas anders aus – hier muss ein kräftigeres Stativ her. Diese Stative werden für gewöhnlich ohne Stativkopf geliefert, den Sie daher in Ihre Kalkulation noch mit aufnehmen müssen.

Da so ein Stativ als langlebiges Produkt angelegt ist, sollten sie vor dem Kauf auch einen Blick in die Zukunft wagen und überlegen, wie sich Ihre Ausrüstung mittelfristig entwickeln wird. Ihr Stativ soll ja auch die vielleicht noch hinzukommenden Objektive verkraften können.

Der nächste wichtige Punkt ist die Arbeitshöhe. Je nachdem, was Sie mit dem Stativ anstellen möchten, ist eine möglichst geringe (Naturfotografie) oder möglichst große Arbeitshöhe (Architektur) für die Auswahl ausschlaggebend.

Zum sinnvollen Arbeiten mit dem Stativ ist dann noch die Schulterhöhe wichtig. Mit ausgezogenen Stativbeinen sollten Sie durch den Sucher schauen können, ohne sich bücken zu müssen.

Wenn Sie mit diesen Überlegungen Ihr Stativ „eingekreist“ haben, können Sie noch das Packmaß, das Gewicht und nicht zuletzt natürlich den Preis berücksichtigen. (tok)

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