IFA 2011 – ein Feuerwerk an Neuigkeiten für Digitalfotografen

30. August 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Am 2. September 2011 öffnet die diesjährige Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin ihre Pforten. Viele Kamerahersteller haben bereits im Vorfeld der Messe ihre kommenden Modelle vorgestellt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuigkeiten.

Bislang gab es in diesem Jahr wenig neue Digitalkameras, das große Erdbeben vom März 2011 in Japan hat viele Kamerahersteller zurückgeworfen. Doch inzwischen produzieren die japanischen Fabriken wieder, in den letzten Tagen haben die Hersteller eine Flut an Neuigkeiten angekündigt, die noch dieses Jahr erscheinen sollen. Insbesondere die großen Elektronik-Konzerne werden ihre Produkte auf der IFA in Berlin (2.9. bis 7.9.) präsentieren, traditionelle Kamera-Hersteller sind hingegen auf der IFA nicht alle vertreten.

So verzichtet auch Nikon auf einen eigenen Messe-Auftritt, hat aber dennoch gleich acht neue Kompaktkameras angekündigt. Highlight ist sicher die Edel-Kompakte Coolpix P7100 für rund 550 Euro. Sie besticht durch ein recht lichtstarkes Zoom-Objektiv (28-200/2.8-5.6). Das voluminöse Gehäuse bietet einen heute sehr seltenen optischen Sucher und auf der Rückseite ein großes Display, das jetzt klappbar ist. Mit einem für die Kameraklasse recht großen Bildsensor und moderater Auflösung von 10 Megapixeln verspricht die professionell ausgestattete Kamera eine für ihre Klasse überdurchschnittlich hohe Bildqualität.

Ganz neue Wege beschreitet Nikon mit der Coolpix AW100. Sie ist die erste Outdoor-Kompaktkamera des Herstellers. Die Coolpix AW 100 übersteht laut Hersteller klaglos Tauchgänge bis 1,5 m Wassertiefe und hält Temperaturen bis -10° C stand. Sie verfügt zudem über ein besonders robustes Gehäuse, das Stürze bis zu einer Höhe von 1,5 m übersteht. Des Weiteren zeichnet sie via GPS-Logger auf Wunsch zu jedem Foto den Aufnahmeort auf oder zeigt den aktuellen Standort auf einer Karte an. Die Kamera wird in drei Farbvarianten angeboten, darunter Camouflage (Flecktarn) und wird rund 350 Euro kosten.

Über Nachfolger zu den inzwischen in die Jahre gekommenen DSLR-Kameras (D300s, D700) lässt Nikon noch nichts Neues verlauten. Ganz ähnlich sieht es auch bei Canon aus, der weltweit größte Kamerahersteller hat bislang lediglich neue Kompaktkameras vorgestellt. Besonderes Augenmerk verdient die neue Ixus 1100 HS: Canon hat die hochwertige Kamera in ein recht kompaktes Gehäuse gekleidet, das 12-fach-Zoom (28-336/f3.4-5.9) zieht sich beim Ausschalten komplett in das Gehäuse zurück. Die Rückseite der Kamera wird von einem üppigen 3,2-Zoll-Display in Beschlag genommen. Es ist berührungsempfindlich und dient somit auch zur Steuerung. So kann die Ixus 1100 HS fast gänzlich auf herkömmliche Bedienelemente verzichten. Die edle Kompaktkamera soll ab Oktober 2011 in den Handel gelangen und rund 390 Euro kosten.

Eine Flut an neuen Systemkameras hat Sony präsentiert. Mit der Alpha SLT-A77V bzw. SLT-65V erweitert der Hersteller sein Angebot an DSLRs nach oben hin. Um klassische Spiegelreflexkameras handelt es sich dabei nicht, denn Sony hat den Schwingspiegel bei den SLT-Modellen durch einen festsehenden, teildurchlässigen Spiegel ersetzt. Er lenkt einen kleinen Teil des Lichtes auf die Autofokus-Sensoren um. Der Löwenanteil des einfallenden Lichtes gelangt auf den Aufnahme-Sensor, der ein elektronisches Sucherbild erzeugt. Dieses wird wahlweise (wie bei einer Kompaktkamera) auf dem rückwärtigen Display ausgegeben oder in einem speziellen Video-Sucher (EVF). Dieses EVF hat Sony in kontrastreicher OLED-Technik ausgeführt, mit 2,3 Millionen Bildpunkten löst es sehr fein auf. Der Verzicht auf einen mechanisch bewegten Schwingspiegel ermöglicht sehr hohe Serienbildraten, die SLT-A77V schafft 12 Bilder pro Sekunde. Beide Kameras setzen auf einen APS-C-Sensor mit gigantischer Auflösung von 24 Megapixel. Sie wird für rund 1300 Euro ab Oktober 2011 erhältlich sein, die etwas einfacher ausgestattete SLT-A65V soll rund 900 Euro kosten.

Völlig erneuert hat Sony die erst im letzten Jahr eingeführte NEX-Serie. Neues Topmodell unter den spiegellosen Systemkameras ist die NEX-7. Sie verfügt über denselben APS-C-Sensor mit 24 Megapixeln Auflösung wie die A77 und A65. Zudem hat Sony erstmals bei einer NEX-Kamera einen elektronischen Sucher mit 2,3 Millionen Bildpunkten Auflösung in die NEX-7 integriert. Auch ein kleines Blitzgerät beherbergt die NEX-7, den anderen NEX-Modellen liegt ein externer Blitz bei, der bei Bedarf aufgesteckt werden muss. Die Kamera wird ab November für rund 1200 Euro erhältlich sein.

Neu in der Mittelklasse ist die NEX-5N. Sie zeichnet ebenfalls mit einem Sensor in APS-C-Größe auf, dessen Auflösung beträgt rund 16 Megapixel. Mit der NEX-5N erweitert Sony den Zubehöranschluss, er nimmt jetzt auch den ebenfalls neuen externen Videosucher FDA-EV1S (rund 370 Euro) auf. Wie die NEX-7 bietet auch die NEX-5N eine hohe Serienbildrate von 10 Bildern/Sekunde. Weitere Gemeinsamkeiten der beiden Kameras: Sie zeichnen Videos in Full-HD- Auflösung auf und speichern Filme im platzsparenden AVCHD-Format. (mv)

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