Laptop nur mit Mütze

30. November 2009
Torsten Kieslich Von Torsten Kieslich, Bildbearbeitung ...

Heute trotzen wir der Jahreszeit mit einem echten Schönwetter-Thema: dem Laptop im mobilen Einsatz. Wo Licht ist, ist, im Gegensatz zur beliebten Spruchweisheit, meist kein Schatten. Jedenfalls nicht genug, um bei Sonnenschein vernünftig mit dem Notebook auf Balkon oder Terrasse arbeiten zu können.

Ich habe mich jedenfalls immer über die störenden Blendungen geärgert, wenn ich versucht habe, im Freien mit meiner tragbaren Denkhilfe ins Internet zu gehen oder einen Text zu schreiben. Selbst bei den besten und neuesten Rechnern reicht einfach die Leuchtkraft des Bildschirms nicht aus, um das einfallende Sonnenlicht zu überstrahlen. Dabei muss es noch nicht einmal knalliger Sonnenschein sein – auch die Lichtintensität bei bedecktem Himmel reicht schon aus, um beispielsweise ein farbechtes Bearbeiten von Fotos zum Glücksspiel zu machen.

Ein wirklich geniales Zubehör, das, jedenfalls für mich, die optimale Hilfe bei der Freiluft-Arbeit darstellt, ist das iCap. Dabei handelt es sich um ein nur etwa drei Zentimeter hohes, rundes Päckchen mit knapp 20 cm Durchmesser, das sich mit einem Handgriff zu einer Art Häuschen für das Notebook aufklappen lässt. Wenn Sie sich das nicht so recht vorstellen können, finden Sie hier einige Bilder.

Das iCap besteht aus einem leichten, wasserabweisenden und lichtundurchlässigen Material, einer Art beschichtetem Stoff, der auf trickreiche Art in einem faltbaren, elastischen Rahmen befestigt ist. Wer schon einmal die aus der Fotografie bekannten Faltreflektoren gesehen hat, kann sich in etwa vorstellen, was ich meine.

Ich hatte jedenfalls Gelegenheit, das „Zelt für den Laptop“ ausführlich zu testen und bin wirklich sehr angetan. Das kleine, nur um die 250 Gramm schwere Päckchen lässt sich problemlos überall hin mitnehmen, ohne störend zu wirken. Ich habe es heute beispielsweise eingesteckt, als ich mit dem Laptop in mein Stammcafé gegangen bin.

Zunächst erscheint es ja etwas seltsam, das aus einem so winzigen Päckchen eine komplette Schutzhülle für den Laptop kommen soll. Aber kaum hatte ich das iCap aus seiner Schutzhülle befreit, faltete sich das unscheinbare Gebilde auseinander und präsentierte sich als silbrig glänzender Kasten mit angenehmer Optik. Das ganze dauerte nur einen Moment, es ist erfreulicherweise keine Steck- oder Schraubarbeit nötig. Dabei ist die Haube so großzügig gebaut, dass bequem ein 15-Zoll- Laptop und auch noch ein 17-Zöller Platz findet.

Angenehm an dem iCap ist, dass es nicht nur Schutz gegen Sonnenblendung bietet, sondern den Rechner auch gleich noch gegen Sprühregen oder Schmutz schützt. Innen ist das „Zelt“ schwarz ausgekleidet und sorgt für eine gute, kontrastreiche Sicht auf den Monitor. Man stellt den Laptop einfach komplett in das aufgefaltete, würfelförmige Zelt und hat so einen Rundum-Schutz. Bedienen kann man dann den Rechner ganz normal von vorn – hier ist das iCap komplett geöffnet und behindert so nicht die gewohnte Tipphaltung. Auch in der Wohnung ist das Laptop-Zelt übrigens ganz hilfreich, beispielsweise, wenn man ein Fenster hat, durch das störendes Streulicht fällt. Für Zusatzgeräte oder Stromkabel bietet das iCap einige Öffnungen an den Seiten und an der Rückwand. Hier kann man also auch wie gewohnt seine Maus, das Netzteil oder einen externen DVD-Brenner einstecken.

Nach dem Test kam jetzt die zweite spannende Aufgabe: Das Eckige muss ins Runde. Wie sollte ich wohl das Gehäuse wieder in die kleine runde Tasche bekommen? Zum Falten hilft aber die klare Anleitung. Man klappt im Grunde nur eine Seitenwand ein, zwirbelt das ganze Gebilde einmal um sich selbst und erhält durch die clevere Konstruktion drei Kreise, die man übereinanderschieben kann, um sie dann wieder in der Schutzhülle zu verstauen. Die Erklärung dazu ist fast komplizierter als das Falten selbst.

Und wer sich nicht sicher ist, findet auch ein Falt-Anleitungs-Video auf der iCap-Webseite www.icap-shop.de Hier lässt sich das trickreiche Produkt in zwei Größen auch für rund 69 Euro online bestellen. (tok)

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