Mehrfachbelichtung per Stroboskopblitz

07. Oktober 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Immer mehr Digitalkameras beeindrucken mit sehr hohen Serienbildraten. Das neue NIKON-1-System schafft gar 60 Aufnahmen in der Sekunde bei voller Auflösung. Aber auch mit Kameras, die keine derart hohen Serienbildraten schaffen, lassen sich eindrucksvolle Fotoserien aufnehmen – mit einem Stroboskopblitz. So fangen Sie einen fallenden Wassertropfen ein oder den Einschlag eines Dartpfeils in der Scheibe.

Viele externe Blitzgeräte beherrschen die Betriebsart STROBOSKOP. Hauptsächlich soll sie ein Einstelllicht simulieren, also eine Vorstellung vom Lichteinfall vermitteln. Der Stroboskopblitz lässt sich aber auch prima einsetzen, um Hochgeschwindigkeitsfoto aufzunehmen. Das Besondere dabei: Die unterschiedlichen Phasen einer Bewegung werden alle mit einer Aufnahme erfasst. Ein Objekt kommt also mehrfach aufs Bild – idealerweise so oft, wie der Blitz auslöst.

Für Ihre Experimente mit dem Stroboskopblitz gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Montieren Sie Kamera und Blitzlicht auf ein Stativ. Der Blitz sollte möglichst nahe am Objekt platziert werden, da er in der Betriebsart STRBOSKOP nur eine geringe Leistung liefert.
  2. Sorgen Sie für eine möglichst dunkle Umgebung, damit der schwache Stroboskop-Blitz Ihr Objekt gut herausarbeiten kann.
  3. Idealerweise lösen Sie den Blitz via Synchronkabel aus. Dann gilt folgende Faustformel für die Belichtungszeit: Belichtungszeit = Anzahl der Blitze/Blitzfrequenz. Wenn Ihr Gerät also zum Beispiel 10 mal in der Sekunde blitzt und 12 Blitz abfeuern kann, ergibt sich die Verschlusszeit 10 Hz/12 = 0,833 Sekunden. Stellen Sie ruhig den nächsthöheren Wert, also etwa 1 Sekunde ein.
  4. Die Belichtung regeln Sie über die Blende und/oder ISO-Zahl. Stellen Sie Ihre Kamera also in den selten benötigten Modus BLENDENAUTOMATIK (bei vielen Kameras S auf dem Wählrad, bei Canon Av).
  5. Jetzt muss nur noch die Bewegung mit dem Start Ihrer Aufnahmen synchronisiert werden. Entweder lösen Sie das Ereignis per Fotozelle aus. Oder bitten Sie einen Assistenten, diese Aufgabe zu übernehmen. Viel Erfolg! (mv)

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