Methoden zur Verbesserung des Kontrastumfangs

17. April 2012

Die Sensoren einer Digitalkamera sind trotz ständiger Weiterentwicklung nach wie vor Beschränkungen hinsichtlich des Kontrastumfangs, auch als Dynamik bezeichnet, unterworfen.

Größere Sensoren in digitalen Spiegelreflexkameras können in der Regel einen höheren Kontrastumfang abbilden als kleinere Sensoren in Kompaktkameras. Bei neueren Digitalkameras wird versucht, den Dynamikumfang durch ein neues Verfahren (ähnlich dem Sehen des menschlichen Auges) zu erweitern. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf den Kontrastumfang ist auch die gewählte ISO-Empfindlichkeit: Höhere ISO-Empfindlichkeiten führen in der Regel zu einem niedrigeren darstellbaren Kontrastumfang.

Ein niedriger darstellbarer Kontrastumfang bewirkt, dass helle Bildteile heller und dunkle Bildteile dunkler als im abgebildeten Motiv wiedergegeben werden. Das Bild erscheint so für den Betrachter kontrastreich, verfügt aber leider über weniger dargestellte Details. Für die digitale Nachbearbeitung von Bildern ist ein hoher Kontrastumfang jedoch in jedem Fall von Vorteil, da der Kontrast (also der Helligkeitsunterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen) auch noch nachträglich problemlos erhöht, aber nur begrenzt wieder reduziert werden kann. Der geringere Kontrastumfang von Digitalkameras macht es aber auf jeden Fall notwendig, die wesentlichen Teile des Motivs korrekt zu belichten.

DRI (Dynamic Range Increase, aus dem Englischen = Anhebung des Dynamikumfangs), auch als Exposure Blending (aus dem Englischen = Belichtungs-Überblendung) bezeichnet, ist das erste Verfahren zur Erhöhung der Dynamik. Die Ausgangsvoraussetzung für dieses Verfahren ist eine Belichtungsreihe, bei der jedes Bild mit einer anderen Belichtungszeit aufgenommen wird. Blende, Brennweite und die Kameraposition werden dabei nicht verändert. Sie müssen also unbedingt ein Stativ verwenden. Wählen Sie die Belichtungszeiten so, dass es für jeden Bereich, sei es nun ein Licht oder eine dunkle Partie, eine Aufnahme gibt, auf der der Bereich optimal belichtet ist. Machen Sie ruhig einige Aufnahme mehr, als Sie tatsächlich benötigen, beginnend bei leichter Überbelichtung bis zu Aufnahmen die tatsächlich nur noch die Lichter zeigen.

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