Mitzieher: Darauf kommt es an

25. März 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Zu einer der schwierigen Fototechniken zählt der "Mitzieher". Dabei ziehen Sie Ihre Kamera mit einem Motiv mit, das sich quer durchs Bild bewegt. Mit ein paar Tricks und etwas Übung meistern Sie aber auch diese nicht ganz einfache Technik schnell.

Ziel eines Mitziehers ist es, ein sich schnell bewegendes Objekt so zu fotografieren, dass dieses scharf ist, der Hinter- und Vordergrund jedoch verwischt sind. So wird die Bewegung im Foto besonders deutlich.
Am besten eignet sich für Mitzieher leichte Tele-Objektive beziehungsweise mit einer Brennweite zwischen ca. 100 und 200 Millimeter. Bei noch längeren Brennweiten fällt es zunehmen schwerer, das Motiv sauber im Sucher zu halten. Wählen Sie den Bildausschnitt so, dass Ihr Objekt (zum Beispiel ein Rennwagen) den Bildausschnitt höchsten zu Hälfte füllt – es soll ja noch Platz für die Wischspuren bleiben.

Wenn sich Ihr Motiv annähernd parallel und im immer wieder gleichen Abstand zur Aufnahmeebene durchs Bild bewegt (was für den Anfang leichter ist), können Sie auf den Autofokus verzichten. Auch hier haben Sie am Rande einer Rennstrecke ideale Bedingungen. Stellen Sie also von Hand auf die Entfernung scharf, in der die Wagen immer wieder an Ihnen vorbeidonnern.

Einschalten sollten Sie indes die Serienbildfunktion Ihrer Kamera: Wenn Sie etwa fünf Bilder pro Sekunde aufnehmen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass gelungene Aufnahmen dabei sind. So gerüstet kann die Aufnahmeserie starten: Nehmen Sie das Motiv bereits ins Visier, bevor es sich direkt vor Ihnen befindet. Schwenken Sie die Kamera mit dem Motiv und zwar möglichst synchron zu dessen Geschwindigkeit. Wenn sich der vorbeirasende Wage im Sucher scheinbar nicht mehr bewegt, lösen Sie aus. Schwenken Sie dabei weiter mit und lassen Sie den Finger auf dem Auslöser, bis Ihr Motiv aus dem Sucher verschwunden ist.

Ein Einbeinstativ hilft übrigens ungemein, die Kamera zu stabilisieren, belässt ihr aber die nötige Beweglichkeit. Einen Bildstabilisator sollten Sie eingeschaltet lassen, die Belichtungszeit wählen Sie wie gewohnt nach der Faustregel 1/Brennweite. (mv)

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