Optimale Kameraeinstellungen für nachträgliche Bildbearbeitung

03. Juni 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Sie bearbeiten Ihre Bilder gerne mit einem Programm wie Photoshop oder Lightroom nach? Dann sollten Sie Ihre Kamera entsprechend anpassen. Die werkseitigen Voreinstellungen liefern in der Regel Fotos, die sich nicht so gut zur nachträglichen Bearbeitung eignen.

Viele Kameras sind heute von Werk aus so abgestimmt, dass sie recht eindrucksvolle Bildergebnisse liefern. Die neutrale Wiedergabe von Farben, Kontrasten etc. liegt dabei nicht unbedingt im Fokus der Entwicklungsabteilung. Farben geben die Apparate also gerne kräftiger wieder als die Natur. Und auch bei der Bildschärfe übertreiben es einige Kameras gerne.

Besonders eindrucksvolle Voreinstellungen sind vor allem dann lästig, wenn Sie Ihre Bilder nachträglich am PC bearbeiten möchten. Ein Beispiel: Sind die aufgenommen Farben zu leuchtend, lassen sie sich am Rechner nur noch schwer dämpfen. Neutral oder gar zurückhaltend aufgezeichnete Farben bringen Sie hingegen mit Ihrem Bildbearbeitungsprogramm mit wenigen Klicks zum Leuchten. Ähnlich verhält es sich auch mit der Schärfe: Zuviel Schärfe (mit lästigen Überstrahlungen an Kontrastkanten) lässt sich nachträglich nicht mehr zurücknehmen. Hat hingegen Ihre Kamera nur zurückhaltend geschärft, können Sie Ihrem Foto am Rechner nachträglich mehr Pepp verleihen.

Am besten für die nachträgliche Bildbearbeitung eignet sich das RAW-Format. Hier greift die Kamera-Software praktisch gar nicht ins Aufnahmeergebnis ein. Die meisten Kompaktkameras bieten leider keine Möglichkeit zur RAW-Aufzeichnung. Stellen Sie dann die interne Bildbearbeitung auf möglichst neutrale Werte:

  • Prüfen Sie zunächst, ob sich die Aufnahmeergebnisse bei den Motivprogrammen Ihrer Kamera (also „Landschaft“, „Sport“, „Portrait“ etc.) überhaupt beeinflussen lassen. Wenn nicht: Nutzen Sie die Programmautomatik „P“.
  • Wählen Sie zumindest für die Vorgaben FARBEN (SÄTTIGUNG), SCHÄRFE und KONTRAST die Einstellungen NEUTRAL oder STANDARD. Achtung: Bietet eine Kamera beide Möglichkeiten, ist NEUTRAL die geeignete.
  • Höherwertige Kameras erlauben Ihnen zudem, die genannten Eigenschaften auf einer Skale einzustellen. Manchmal ist dann die Stellung -1 besser als 0 – probieren Sie es aus.
  • Reduzieren Sie auch die Kompression der Bilddateien soweit wie möglich, meist heißt die entsprechende Einstellung im Aufnahme-Menü X-FINE oder EXTRA-FINE. (mv)

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