Ratgeber: Lichtformer

25. November 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Vor einigen Tagen konnten Sie bereits einiges über die Vorteile eines Studiolichts lesen. Studioblitze sind sehr leistungsfähig, bieten ein Einstelllicht und lassen sich mit den unterschiedlichsten Lichtformern ausstatten. Um letztere geht es heute: Welchen Lichtformer brauchen Sie wofür?

Aufgabe eines Lichtformers ist es, den Lichtkegel eines Blitzgeräts zu formen – wie der Name schon sagt. Meist möchte man einen weichen Lichtkegel haben, der das Motiv mit sanften Schatten ausleuchtet. Im einfachsten Fall verwenden Sie dazu einen Reflexschirm. Er fächert das Licht auf, so dass der Kegel weit und weich wird. Wie weich, das hängt vor allem von der Größe des Schirms ab. Als Faustregel gilt: Der Schirm sollte etwa die Fläche Ihres Motivs abdecken, für Portraitaufnahmen also einen Durchmesser von wenigstens 70 Zentimetern aufweisen. Da sich Reflexschirme platzsparend zusammenklappen lassen und die kostengünstigsten Lichtformer sind, können Sie aber gerne auch zu einer Nummer größer greifen.

Eine ähnliche Wirkung wie Reflexschirme haben Softboxen. Sie werden direkt aufs Motiv gerichtet, die Lichtausbeute ist also etwas größer als mit einem Schirm. Dem stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber: Softboxen müssen mit einem Bajonett passend zum jeweiligen Studioblitz versehen sein, lassen sich also nicht an jedem x-beliebigen Gerät einsetzen. Außerdem benötigen sie einen großen Stauraum und sind in der Anschaffung kostspieliger. Dafür entschädigen Softboxen mit einem besonders weichen Licht. Und: Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen – das ist wichtig, um die Form von Lichtreflexen zu steuern.

Lichtformer werden auch eingesetzt, um einen engen und harten Lichtkegel zu erzeugen, etwa für pfiffige Lichtakzente. Entsprechende Spotvorsätze passen ebenfalls nur an Blitzgeräte eines Herstellers, sind aber in der Regel recht kostengünstig. Daneben gibt es eine Vielzahl spezieller Lichtformer, etwa einen Beauty-Dish, der kreisrunde Augenreflexe bei Portraitaufnahmen erzeugt. Oder sogenanntes Striplight: Das sind sehr lange und schmale Softboxen, sie werden gerne eingesetzt, um lange schlanke Gegenstände auszuleuchten, etwa eine Weinflasche.

TIPP: Wer sich ein kleines Heimstudio einrichtet, ist am Anfang mit Reflexschirmen am besten beraten. Es gibt übrigens auch Durchlichtschirme, sie vereinen die ähnlich wie Softboxen funktionieren. (mv) 

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