Ratgeber: Studiolicht – Teil 1

22. November 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Wer Produktaufnahmen, Portraits oder Stillleben perfekt ausleuchten möchte, kommt mit einem Blitzgerät nicht weit. Im Fotostudio leistet spezielles Studiolicht weitaus bessere Dienste. Inzwischen gibt es kostengünstige Angebote, die auch dem Fotoamateur die Welt der Studiofotografie ohne allzu große Investitionen erschließen. Hier und in den kommenden Tagen einige Tipps, worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten.

Studiolicht oder Studioblitze haben gegenüber Kompaktblitzgeräten entscheidende Vorteile: Sie sind deutlich leistungsstärker, bieten ein Dauerlicht als Einstellhilfe und lassen sich mit Lichtformern versehen.

Leistungsstarke Systemblitzgeräte geben maximal 50-60 Joule Blitzenergie ab, bereits recht einfache Studioblitze erreichen die zehnfache Leistung. Doch wozu sind derart potente Blitzgeräte überhaupt nötig? Schließlich reicht ja schon der mickrige Bordblitz einer Kompaktkamera, um ein Zimmer hell auszuleuchten. Dazu öffnet die Kamera allerdings die Blende sehr weit und regelt auch die ISO-Empfindlichkeit hoch – geringe Schärfentiefe und zunehmendes Bildrauschen sind die Folge. Zudem werden Studioblitze oft mit leistungsmindernden Lichtformern wie Softboxen ausgestattet.

Ein guter Studioblitz kann also eigentlich gar nicht leistungsstark genug sein. Für Tabletop-Aufnahmen sollten es mindestens 250 Joule (manchmal findet sich auch die ältere Einheit Wattsekunde) sein, für Portraitfotos mindestens 500 Joule. Mehr Flexibilität bei der Lichtführung erhält man, wenn die benötigte Blitzleistung auf mehrere Geräte verteilt wird. Also besser zweimal 250 Joule als einmal 500 Joule anschaffen. Eine Verdopplung der Leistung steigert übrigens die Lichtmenge gerade einmal entsprechend einer Blendenstufe.

Studioblitze sind in der Regel mit einem Einstelllicht versehen, die Lichtführung lässt sich also vorab bereits sehr genau festlegen. Gerade bei preisgünstigen Angeboten wird hier aber kräftig gespart. Das Einstelllicht sollte mindestens 150 Watt leisten, 300 Watt sind deutlich besser. Und es sollte proportional zu eingestellten Blitzleistung geregelt werden – nur so lässt sich das Verhältnis mehrerer Studioblitze exakt einstellen.

Über einen Bajonettanschluss können Studioblitze mit einer Vielzahl unterschiedlicher Lichtformer versehen werden. Mehr dazu lesen in den nächsten Tagen. (mv)

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