Rauschen reduzieren durch Mehrfachbelichtung

28. Juni 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Einige Digital-Kameras können lästiges Bildrauschen mit einem an sich simplen Trick drastisch reduzieren: Sie nehmen das Motiv mehrfach und verrechnen dann die Einzelbilder derart, dass das Rauschen kaum noch sichtbar ist. Wenn Ihre Kamera diese Möglichkeit nicht bietet, lässt sie sich mit praktisch jedem Bildbearbeitungsprogramm nachbilden.

Bildrauschen ist ein lästiges Phänomen in der Digitalfotografie. Besonders Kompaktkameras mit einem recht kleinen Aufnahmesensor leiden darunter. Umgehen lässt es sich eigentlich nur, indem die ISO-Empfindlichkeit so gering wie möglich vorgegeben wird – doch das lässt längst nicht jede Aufnahmesituation zu.

Mit einem simplen Trick lässt sich allerdings selbst stark ausgeprägtes Rauschen drastisch reduzieren: Durch die geschickte Verrechnung mehrere gleichartiger Aufnahmen. Einige Kameras beherrschen diese Methode bereits, etwa die neueren Alphas und NEX-Modelle von Sony. Die Methode lässt sich aber auch mit jedem Bildbearbeitungsprogramm nachbilden, das Ebenen-Technik bietet. Dazu gehören auch die Gratis-Programme GIMP oder PaintNet, mit Photoshop Elements oder PaintShop pro geht’s ebenfalls:

  1. Nehmen Sie zunächst Ihr Motiv mehrfach mit möglichst deckungsgleichen Fotos auf. Das gelingt am besten, wenn Sie ein Stativ verwenden und die Kamera auf Serienbild schalten. Je höher Sie dabei die ISO-Zahl einstellen, desto mehr Fotos sollten Sie machen. Acht Aufnahmen sind meist ausreichend, bei stark rauschenden Kameras dürfen es auch gerne 16 sein.
  2. Stapeln Sie Ihre Aufnahme im Bildbearbeitungsprogramm in Ebenen übereinander. Falls Ihr Programm eine Option bietet, die Ebenen automatisch auszurichten, nutzen Sie diese. Wenn Sie die Bilder manuell deckungsgleich übereinanderlegen möchten, schalten Sie den Ebenenmodus auf DIFFERENZ. Verschieben Sie dann Ebene für Ebene, bis Sie eine möglichst gleichförmige schwarze Fläche sehen.
  3. Und so verrechnen Sie die Aufnahmen miteinander: Schalten Sie zunächst alle Ebenen wieder auf NORMAL. Dann reduzieren Sie die DECKKRAFT der zweiten Ebene von unten auf 50%. Die nächste Ebene setzen Sie auf 25% Prozent, die übernächste auf 12,5% etc.
  4. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden? Dann reduzieren Sie den Ebenenstapel auf eine Ebene. Das so gewonnene Bild können Sie wie gewohnt weiter bearbeiten und speichern. (mv)

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