Scannen statt fotografieren

08. November 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Besitzen Sie einen Scanner? Mit diesem Gerät können Sie nicht nur Dokumente oder Papierbilder digitalisieren – auch flache Gegenstände lassen sich damit „fotografieren“. Das gibt Ihnen die Möglichkeit für interessante Versuche, taugt aber auch die ernsthafte Produktfotografie. Achten Sie lediglich darauf, Ihren Scanner nicht zu beschädigen – ansonsten kann kaum etwas schief gehen.

Prinzipiell können Sie nahezu jeden Flachbett-Scanner verwenden, um Gegenstände zu „fotografieren“. Allerdings kann ein Scanner keine Aufnahmeentfernung einstellen, auch seine Schärfentiefe ist fix und lässt sich nicht verändern. Bei Geräten, die mit CCD-Technik arbeiten, beträgt die Schärfentiefe rund einen Zentimeter. Kostengünstige Geräte basieren meist auf CIS-Technik, hier ist die Schärfentiefe deutlich geringer.

Bunter Herbstblätter, fein gepresste Blüten oder Münzen lassen sich in der Regel sehr gut mit einem Scanner erfassen. Denken Sie aber daran, harte Gegenstände behutsam aufs Vorlagenglas zu legen, dass dieses nicht zerkratzt wird. Aus diesem Grund sollten Sie auch den Deckel Ihres Geräts besser nicht schließen. Legen Sie stattdessen ein dunkles Tuch oder eine starke Pappe auf Ihre Vorlagen.

Den Scan-Vorgang starten Sie wie gewohnt. Für realistische Abbildungen nehmen Sie die Vorgaben, mit denen Sie auch Ihre Farbbilder einscannen. Führen Sie stets einen Vorschau-Scan aus und kontrollieren Sie kurz das Ergebnis. Manchmal zeigen sich an glänzenden Stellen hässliche Überstrahlungen. Meist reicht es, den entsprechenden Gegenstand ein paar Millimeter zu verschieben, um die hellen Stellen abzudunkeln.

Die Scans sind meist recht gut freigestellt, geben also prima Montage-Material für Ihr Bildbearbeitungsprogramm ab. Aber auch für Produktabbildungen eignet sich die Technik, etwa für Ihre eBay-Angebote. Sie erhalten so Bilder frei von jeglichen geometrischen Verzerrungen – mit Ihrer Digitalkamera wäre dazu ein sehr hoher Aufwand nötig. (mv)

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