So gelingen Ihnen auch nachts perfekte Aufnahmen mit der Smartphone-Kamera

11. Dezember 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, Komponenten, News & Trends, Windows Tuning & System, Linux Tuning & System, Android, Multimedia ...

Auch mit den modernen Smartphone-Kameras und den mitgelieferten Apps ist es in der Dämmerung und nachts garnicht so einfach, sehr gute Bilder zu machen. Doch mit diesen Tipps gelingen Ihre Nachtfotos und Sie erfreuen sich an gelungenen Filtern und Effekten.

„In der Nacht sind alle Katzen grau“ – diese Erkenntnis kennt jeder Fotograf nur zu gut. Aber warum ist das eigentlich so? Macht man sich den dahinterliegenden Zusammenhang klar, haben Sie als Smartphone-Digitalfotograf schon den ersten Schritt zu besseren Bildern gemacht. Denn nachts fehlt es nun mal an Sonnenlicht und oft auch an Kunstlicht, und ohne Licht keine Farben. So kommt es also zu den grauen Katzen. Damit Sie bei Dämmerung und Dunkelheit trotzdem gute Fotos machen, helfen Ihnen die folgenden sechs Tipps: 

  1. Stativ oder Gimbal: Damit die Smartphone-Kamera genug Zeit hat, Licht zu sammeln, muss die Belichtungszeit zwangsläufig länger sein. Das führt bei den typischen Smartphone-Spontanfotos „aus der Hüfte“ zu total verwackelten und verwischten Aufnahmen. Möchten Sie also auch nachts hochwertige Fotos schießen, benutzen Sie ein festes Stativ oder ein Schwebestativ (Gimbal).
  2. Kamera-App: Die Fähigkeiten der Smartphone-Kamera ist von Seiten der Hardware der eine Aspekt bei der Optimierung der Fotoqualität, die App ist der zweite, in der Praxis mindestens genauso wichtige Aspekt. Durchforsten Sie die vorinstallierte Kamera-App genau, und testen den dortigen Nachtmodus aus. Gibt es keinen Nachmodus oder sind die Ergebnisse mangelhaft, installieren Sie aus dem Shop-System des Anbieters eine alternative Kamera-App.
  3. Profi-Modus: Wenn Sie sich als fortgeschrittener Digital-Fotograf tiefer mit der Materie beschäftigen möchten, dann sollten Sie möglichst den Profi-Modus der Kamera-App benutzen. Denn die Kamera-App-Automatiken haben nachts oft mangels solider Lichtquellen Probleme mit dem Autofokus und dem Weißabgleich.
  4. Fokussieren bei Nacht: Findet Ihre Smartphone-Kamera trotz der Benutzung des Nachtmodus in dem Motiv keinen Punkt zum Scharfstellen, fokussieren Sie manuell. Dazu schieben Sie die Fokus-Markierung mit dem Finger an die gewünschte Position. Ein interessanter Effekt lässt sich erzielen, wenn Sie die Stelle, die Sie fokussieren möchten, per Taschenlampe anleuchten und damit dem Autofocus die gewünschte Position andeuten.
  5. Mehr Kontrast: Bei Smartphone-Kameras ab der „mittleren Preislage“ wird heute vielfach ein HDR-Modus (High Dynamic Range) angeboten. Der Trick: Die Aufnahme eines Motivs wird mehrfach mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommen, die Bilder werden durch die Kamerasoftware addiert. Es ist also sinnvoll, HDR bei Nachtaufnahmen immer zu aktivieren, allerdings ist das Ergebnis sehr von einer ruhigen Kameraführung abhängig.
  6. ISO-Wert: Der richtige ISO-Wert (Standard der Internationalen Organisation für Normung für die Lichtempfindlichkeit) ist das A und O für gelungene Aufnahmen auch bei wenig Licht. Je höher Sie den ISO-Wert einstellen, umso empfindlicher reagiert der Bildsensor auf einfallendes Licht. ISO-Werte von 400 bis 800 bieten sich für Nachtaufnahmen an.

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