Sportfotografie: Wassersport - Die Ausrüstung

24. April 2012

Wind an sich ist kein großes Problem, wenn er nicht oft feinen Sand oder Gischt – also feine Wassertropfen − mit sich führen würde. Vermeiden Sie daher – wenn möglich – Objektivwechsel am Strand oder auf dem Wasser, um keinen Sand und keine Gischt in das Gehäuse zu bekommen. Wenn sich ein Objektivwechsel nicht vermeiden lässt, dann suchen Sie sich eine möglichst geschützte Ecke oder Sie wechseln das Objektiv unter einem Tuch oder einer Decke.

Sand ist schon ein schwerwiegenderes Problem, da er auch in die kleinsten Ritzen eindringt. Ist der Wind zu stark, verzichten Sie besser Ihrer Kamera zuliebe auf die Fotos. Denn haben Sie einmal Sand im Gehäuse, ist ein kapitaler Schaden an der empfindlichen Mechanik vorprogrammiert. Halten Sie auf jeden Fall einen Pinsel oder einen Blasebalg bereit, um anhaftenden Staub sanft entfernen zu können.

Wasser ist an sich kein allzu großes Problem. Die meisten Kameras vertragen durchaus einige Wassertropfen, ohne gleich Kurzschlüsse zu bekommen. Zusammen mit Salz ist Wasser allerdings Gift für jede Kamera, da salzhaltiges Wasser extrem korrosionsfördernd ist und auf der Linse schnell einen schmierigen Film hinterlässt. Halten Sie daher immer ein kleines Fensterleder oder ein Mikrofasertuch bereit, um Wassertropfen schnell von Kamera und Linse entfernen zu können.

Wenn Sie sich auf das Wasser begeben, dann sind eine Fototasche oder ein Fotorucksack nur noch bedingt geeignet, um Ihre Ausrüstung zu transportieren − zumindest wenn Sie in einem kleinen Motorboot oder Schlauchboot unterwegs sind. Besser sind wasserdichte Kunststoffkisten oder -taschen, die möglichst schwimmfähig sind.

Eine gute Nachricht gibt es trotz allem: Wassersport findet primär im Sommer statt und am Wasser ist es eigentlich immer sehr hell. Sie werden zwar fast immer lange Brennweiten benötigen (ab 200 mm), aber Lichtstärke ist nicht so wichtig. Eine Anfangsöffnung von f/5.6 sollte in den meisten Fällen völlig ausreichen. Ein Polfilter hilft Ihnen, unerwünschte Reflektionen des Wassers zu filtern. Ein UV-Filter schützt Ihre Frontlinse nicht nur vor unliebsamen Begegnungen mit Wasser und Sand, sondern filtert auch die teilweise extreme UV-Strahlung zuverlässig. Der Verlust an Lichtstärke bei Polfiltern sollte im Normalfall keine Rolle spielen.

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