Sportfotografie: Wassersport - Die Bildgestaltung

24. April 2012

Im Grunde gibt es im Wassersport zwei klassische Aufnahmesituationen – nah dran und weit weg. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nah an das Geschehen heranzukommen, dann sollten Sie die Akteure in das Zentrum des Fotos stellen. Kite-Surfen ist eine relativ junge Sportart, die nah am Ufer stattfindet, da die Sportler flaches Wasser bevorzugen und, um Tempo zu machen, bis auf wenige Meter an den Strand heranfahren. Sie können sich also bequem an den Strand setzen und das Motiv im wahrsten Sinne des Wortes auf sich zukommen lassen.

Wenn Sie sich dagegen auf dem Wasser befinden, weil Sie die tolle Gelegenheit haben, in einem Boot mitzufahren, dann sollten Sie sich vor das Regattafeld begeben, allerdings bitte nur in einem Boot, das schnell genug ist, um die Segler nicht zu behindern. Am besten melden Sie sich bei den Schiedsrichterbooten an und fragen vorher, wo Sie am wenigsten stören. Das Durchfahren eines Regattafeldes kann schnell Ärger mit der Wasserschutzpolizei bringen und durchaus ein erhebliches Bußgeld kosten. Gerade in der Startphase einer Regatta ergeben sich viele schöne Motive, da die Boote noch sehr dicht beieinander sind.

Wenn Sie lange Brennweiten mit möglichst offener Blende verwenden, werden die vorderen Boote durch die Unschärfe des Hintergrundes schön freigestellt. Der Blick des Betrachters bleibt bei den Sportlern im Vordergrund hängen. Die Sonne im Rücken ist dabei oft von Vorteil. Allerdings wird es Ihnen nicht immer gelingen, mit der Sonne im Rücken zu fotografieren, da die Segler mehr an der Windrichtung als am Sonnenstand interessiert sind. Ein wenig Gegenlicht ist allerdings nicht allzu tragisch. Eine gezielte Überbelichtung von einer halben bis ganzen Blende gleicht die dunklen Kontraste im Schatten aus und lässt die Segel effektvoll weiß erstrahlen.

Haben Sie keine Möglichkeit, auf ein Boot zu kommen, dann suchen Sie sich einen Standpunkt nah am Wasser, möglichst mit freier Rundumsicht. Ein Telezoom ist in diesen Fällen ein wertvolles Werkzeug, da Sie so auf die variierenden Abstände der Akteure reagieren können. Segelboote haben hohe Masten, es ist daher selten möglich, das ganze Boot inklusive Mast aufs Foto zu bannen. Ein abgeschnittener Mast ist daher kein Beinbruch, wenn dafür der Rumpf voll im Bild ist und das vorbeiströmende Wasser im Detail einen Eindruck der Geschwindigkeit vermittelt.

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