Stets den richtigen Blitzmodus nutzen

06. September 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Selbst Systemkameras der unteren Mittelklasse bieten heute eine derartige Vielzahl an Blitzmodi, dass so mancher Fotograf verwirrt und abgeschreckt wird. Dabei sind Betriebsarten wie „Langzeitsynchronisation“, „Blitzen auf den zweiten Vorhang“ oder aber auch die diversen Messmethoden zur Blitzbelichtung im fotografischen Alltag durchaus wichtig. Lesen Sie hier, was Sie über die Blitzmodi Ihrer Kamera wissen sollten.

Im einfachsten Fall erlaubt eine Kamera nur, den Blitz auszuschalten zu erzwingen oder diese Frage der Automatik zu überlassen. Letzteres ist nicht immer eine gute Wahl, denn insbesondere wenn die Kamera nur über einen kleinen Miniblitz verfügt, reicht die Leuchtkraft nur ein paar Meter weit. Schalten Sie also besser den Blitz nur ein, wenn Sie ihn tatsächlich benötigen. Und spendieren Sie Ihrer Kamera ein leistungsfähiges Systemblitzgerät.

Systemkameras blitzen standardmäßig im Modus AUFHELLBLITZ. Hier trägt vor allem das Blitzgerät zur Belichtung bei. Das Umgebungslicht wird nur mit einbezogen, wenn es ausreichend hell ist – etwa bei Gegenlichtaufnahmen. Ist die Umgebung allerdings zu hell (etwa Hintergrund im Sonnenlicht), droht die Gefahr der Überbelichtung. Meist signalisiert die Kamera dies mit einem blinkenden Blitzsymbol. Blenden Sie dann ab, verwenden Sie einen Graufilter oder schalten Sie falls möglich Kamera und Blitzgerät in den Modus HIGHSPEED-SYNCHRONISATION.

Oft ergibt sich auch das Problem, dass der Bildhintergrund viel zu dunkel gerät, wenn der Vordergrund mit dem Blitz aufgehellt wird. Das vermeiden Sie mit der Betriebsart LANGZEITSYNCHRONISATION. Viele Kameras bieten dafür auch ein bequemes Motivprogramm NACHTPORTRAIT. Aber Achtung: Hier bleibt der Verschluss solange geöffnete, bis auch der Hintergrund korrekt belichtet ist – es droht also trotz Blitz Verwacklungsgefahr.

Eine weitere Möglichkeit, Blitz- und Umgebungslicht wie gewünscht zu mischen, bietet oft die BLITZBELICHTUNGSKOMPENSATION. Bei vielen Kameras trägt das Blitzlicht zu viel zur Gesamtbelichtung bei, reduzieren Sie dann einfach mit der BLITZBELICHTUNGSKOMPENSATION die Leuchtkraft des Blitzgeräts. (mv)

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