Tone Mapping

17. April 2012

Leider lässt sich eine HDR-Datei auf Ihrem Monitor nicht korrekt anzeigen. Denn den sehr hohen Kontrastumfang einer HDR-Datei kann ein normaler Monitor nicht vollständig darstellen. So fressen scheinbar doch wieder die Lichter aus und die Tiefen haben keine Zeichnung mehr. Die HDR-Datei enthält aber alle Details, wir können diese nur noch nicht sehen. Um diese nun sichtbar zu machen, muss der große Kontrastumfang der HDR-Datei in den kleineren Kontrastumfang Ihres Bildschirms umgewandelt oder auch hingepresst werden. Man spricht hier von Dynamikkompression oder Tone Mapping.

Zur Erstellung einer HDR-Datei ebenso wie zur Dynamikkompression können Sie verschiedene Methoden anwenden. Es gibt hierzu neben Photoshop selbst verschiedene Software, die sich in der Qualität der Ergebnisse und der Bedienbarkeit stark unterscheidet. Empfehlenswert sind solche Programme jedoch nur dann, wenn sie einfach und schnell zu implementieren sind und sich nicht der globalen Kontrastanpassung bedienen: Hierbei wird das gesamte Bild angeglichen (ähnlich einer Gradationskurve, wie Sie sie zum Beispiel aus. Photoshop kennen). Bessere Ergebnisse erzielen Sie mit aufwändigeren Verfahren, die sich der lokalen Adaption (lokale Kontrastanpassung) bedienen. Hierbei entstehen Bilder, in denen dann alle Details in Lichtern und Schatten erkennbar sind, auch auf Ihrem Monitor oder Drucker.

Was zunächst als durchaus sinnvolle Methode, dem geringen Kontrastumfang der Chips digitaler Kameras entgegenzuwirken, begann, ist mittlerweile ein Modetrend. Ob notwendig oder nicht, wer als Fotograf oder Photoshopper etwas auf sich hält, macht HDR mit Tone Mapping. So wird das Internet derzeit mit Eye Candys überflutet, knallbunten Bildern, auf denen manchmal kaum noch zu unterscheiden ist, ob es sich um ein Foto oder um eine Zeichnung handelt.

Unsere Meinung: Setzen Sie DRI und HDR dort ein, wo es wirklich sinnvoll ist, also bei Nachtaufnahmen oder extrem schwierigen Lichtsituationen am Tage. Setzen Sie insbesondere das Tone Mapping sparsam ein, die Fotos sollten auch wie Fotos aussehen. Ab und an, wenn es sich bei einem Motiv anbietet, darf auch schon mal ein Eye Candy dabei sein – aber eher als künstlerisches Stilmittel.

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