Welcher RAW-Konverter ist der beste?

19. Juli 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Das RAW-Format liefert eine deutlich bessere Bildqualität als herkömmliche JPEG-Dateien. Im Fall der Fälle lassen sich in RAW-Fotos sogar grobe Aufnahme-Pannen noch beheben, wo ein JPEG-Bild meist unrettbar verloren ist. Allerdings: RAW-Dateien müssen am PC mit einem RAW-Konverter entwickelt werden. Das Angebot an geeigneten Programmen wird immer größer – hier eine kleine Übersicht.

Viele Fotografen scheuen das RAW-Format wie der Teufel das Weihwasser. Der Grund: RAW-Dateien müssen erst am PC in ein gängiges Bildformat konvertiert werden, bevor sie sich weiter verwenden lassen. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht – wenn Sie das geeignete Programm verwenden. Diese Möglichkeiten haben Sie:

  • RAW-Konverter des Kamera-Herstellers: Kann eine Kamera im RAW-Format aufzeichnen, legt ihr der Hersteller auch einen entsprechenden Konverter bei. Einige Hersteller (etwa Nikon, Canon und Sony) stimmen ihre RAW-Konverter perfekt auf das Kamera-Modell ab. Dann können Sie am PC Funktionen nachbilden, die auch die jeweilige Kamera bietet (etwa zur Aufhellung von Schatten). Für den Einstieg in die RAW-Bearbeitung sind diese Software-Zugaben bereits bestens geeignet.
  • Kostenlose RAW-Programme (Freeware): Im Internet gibt es eine Reihe von frei verfügbaren RAW-Konvertern (empfehlenswert: RawTherapee) sowie kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, die RAW-Dateien verarbeiten können (etwa GIMP). Allerdings bleiben die Freeware-Programme im Funktionsumfang zunehmend hinter den Möglichkeiten kommerzieller Software zurück, wenngleich sie gute Bildergebnisse liefern.
  • Kommerzielle Bildbearbeitungsprogramme: Programme wie Photoshop Elements und PaintShop Pro können ebenfalls RAW-Dateien verarbeiten, allerdings mit Einschränkungen. Für die gelegentliche Konvertierung reichen die Möglichkeiten aber allemal.
  • Workflow-Programme: Eine relativ neue Software-Kategorie, die auf das Verwalten und Optimieren großer Bildbestände spezialisiert ist. Typische Vertreter sind Adobe Lightroom und Aperture (nur für Mac). Großer Vorteil dieser Programme: Bei der Bearbeitung macht es keinen Unterschied, ob Sie in RAW- oder JEPG-Dateien aufgezeichnet haben. Bei der Bildaufbereitung bieten sie einen Funktionsumfang, der mit Photoshop vergleichbar ist, kosten aber deutlich weniger. (mv)

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