Welches Bildbearbeitungsprogramm für Fotografen?

01. Juli 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Noch nie war es so einfach wie heute in Zeiten der Digitalfotografie, eine missratene Aufnahme noch zu retten. Oder ein gut Fotos zu einem perfekten Kunstwerk zu veredeln. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Bildbearbeitungsprogramm. Doch das Angebot ist groß und so stellt sich die Frage: Welches Programm eignet sich überhaupt für Digitalfotografen?

Blitz vergessen, und nun liegt das Hauptmotiv dunkel im Schatten? Kamera nicht gerade gehalten, so dass alles schief aufs Foto gelangte? Derartige Probleme beheben Sie schnell und effektiv mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Hier ein knapper Überblick über Leistungsumfang und Preise der gängigen Bildbearbeitungsprogramme.

Einfach Bildbearbeitungsfunktionen bekommen Sie heute völlig gratis, etwas mit Windows 7. Allerdings sind die Möglichkeiten des Betriebssystems recht beschränkt, die Ergebnisse überzeugen nicht immer. Ebenfalls kostenlos ist das sehr leistungsfähige Programm Gimp. Es ist jedoch recht kompliziert zu bedienen, wer Gimp intensiv nutzen möchte, sollte eine längere Einarbeitungszeit einplanen.

Sehr empfehlenswert für den kleinen Geldbeutel ist FixFoto für rund 60 Euro. Dieses Programm kann sogar RAW-Dateien verarbeiten, sein Funktionsumfang lässt sich über spezielle Plugins erweitern. Allerdings bietet FixFoto wenige Automatikfunktionen und die Bildbearbeitung ändert ein Foto dauerhaft.
Als Schweizer Messer für unter 100 Euro gilt Photoshop Elements. Der kleine Ableger des professionellen Photoshop kann sehr viele Fotoprobleme vollautomatisch beheben. Zudem gibt es eine Reihe von Assistenten und Vorlagen, mit denen man sehr schnell auch umfangreiche Fotoprojekte stemmt. Die aktuelle 9er Version bietet dieselbe Ebenentechnik wie das „große“ Photoshop, das Programm eignet sich daher bestens auch für Fotomontagen. Teil von Elements ist der Organizer, eine Bildverwaltung, die kaum noch Wünsche übrig lässt.

Der Einstieg in die professionelle Bildbearbeitung beginnt mit Lightroom für rund 270 Euro. Bei dieser Software liegt der Schwerpunkt auf der Foto-Optimierung, für Montagen eignet es sich nicht. Zudem bietet Lightroom eine sehr leistungsfähige Bildverwaltung, die Bearbeitung lässt sich über sogenannte Settings (die oft gratis angeboten werden) automatisieren. Wer häufiger komplette Aufnahmeserien (etwa von einer Party) optimieren möchte, findet in Lightroom die optimale Software.

Bildbearbeitung ohne Kompromisse ist die Domäne von Photoshop. Dieser Bolide bietet einen überragenden Funktionsumfang, ist aber dennoch recht einfach zu handhaben. Allerdings verlangt Herstelle Adobe für das professionelle Programm mit knapp 1.000 Euro einen stolzen Preis. Tipp: Photoshop gibt es auch als Schullizenz für rund 300 Euro – und damit zu einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis. (mv)


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