Wie Sie große Gebäude richtig fotografieren

12. Juli 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Sie stehen vor dem Mailänder Dom, doch das mächtige Kirchenhaus will einfach nicht aufs Bild passen. Macht nichts, schließlich haben Sie ja ein Weitwinkel-Zoom an Ihrer Kamera (oder gar ein Super-Weitwinkel in der Fototasche). Doch Vorsicht: Große Gebäude, die mit kurzer Brennweite fotografiert werden, wirken nicht immer schön auf dem Bild.

Selbst einfache Kompaktkameras bieten heute ein Weitwinkel-Zoom mit recht kurzen 28 Millimeter Anfangs-Brennweite, einige Modelle gehen gar bis 24 Millimeter herab. Noch deutlich kürzere Brennweite und entsprechend große Bildwinkel sind mit Wechselobjektiven für Systemkameras möglich. Das ist praktisch, wenn Sie eine weite Landschaft aufs Bild bekommen wollen. Für Architekturfotos eignen sich derart kurze Brennweite hingegen weniger. Wird die Kamera nicht exakt waagerecht gehalten (was meist angesichts der Höhe vieler Gebäude nicht möglich ist), kommt es zu ausgeprägten stürzenden Linien: Die Gebäudekanten verjüngen sich auf dem Bild nach oben, das sieht aus, als würde das Bauwerk jeden Moment umstürzen.

Um diesen Effekt zu vermeiden, treten Sie besser so weit wie möglich zurück und zoomen dann ein. Je länger die Brennweite bei der Aufnahme ist, desto geringer ausgeprägt sind stürzende Linien. Was aber, wenn nicht genügend Platz ist, um ein Gebäude mit langer Brennweite aufzunehmen? Dann probieren Sie diese Alternativen:

  • Prüfen Sie, ob Sie Ihr Motiv von einem erhöhten Standpunkt aus aufnehmen können. Ideal ist ein Fenster im ersten oder zweiten Stock eines gegenüberliegenden Hauses. Aber schon wenn Sie auf eine Parkbank oder ein Mäuerchen steigen, müssen Sie Ihre Kamera nicht mehr so weit nach oben richten.
  • Hat Ihre Kamera einen Panorama-Assistenten? Dann nehmen Sie das Gebäude mit längerer Brennweite in zwei oder mehreren Einzelfotos auf. Einige Apparate können die Bilder automatisch zu einem Foto vereinen – wenn nicht, erledigen Sie dies mit Ihrem Bildbearbeitungsprogramm.
  • Wenn alle Stricke reißen: Nehmen Sie Ihr Motiv mit der geforderten kurzen Brennweite auf. Lassen Sie aber möglichst noch „Fleisch“ an den Rändern. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop Elements oder auch Lightroom können Sie die stürzenden Linien dann am PC gerade rücken. (mv)

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